Griechischer Frachter im Roten Meer angegriffen


ATHEN (dpa-AFX) - Im Roten Meer ist am Dienstag erneut ein Handelsschiff angegriffen worden. Wie die griechische Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, wurde der griechische Frachter "Zografia" beschossen. An Bord befanden sich demnach 24 Besatzungsmitglieder bislang unbekannter Nationalität. Es habe keine Verletzten gegeben, hieß es weiter. Das Schiff, das unter der Flagge Maltas fahre, sei zwar beschädigt worden, könne aber seine ursprüngliche Fahrtroute in Richtung Suezkanal fortsetzen.

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Auch die britische Handelsschifffahrtsorganisation UKMTO berichtete auf der Plattform X von einem Vorfall im Roten Meer am Dienstag. Ein Sicherheitsbeamter eines Unternehmens habe gemeldet, dass das Schiff im Frachtraum von einem unbekannten Objekt getroffen worden sei, hieß es.

Griechische Medien berichteten, es habe sich um einen Raketenangriff 76 Meilen nordwestlich des jemenitischen Hafens Salif gehandelt. Das wurde von der Küstenwache jedoch zunächst nicht bestätigt. Unklar blieben vorerst auch Start- und Zielhafen des Frachters sowie Informationen über den Eigner des Schiffes und seine Ladung.

Seit Beginn des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas greift die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz immer wieder Schiffe mit angeblich israelischer Verbindung im Roten Meer an. Die USA und Großbritannien reagierten darauf mit Angriffen auf Ziele im Jemen. Große Reedereien meiden die Route über das Rote Meer, über die eigentlich etwa zehn Prozent des Welthandels laufen, nun zunehmend.

/tt/DP/mis

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