Hauterkrankungen

MorphoSys-Wirkstoff Tremfya mit positiver EU-Empfehlung - Aktie verliert


MorphoSys-Wirkstoff Tremfya mit positiver EU-Empfehlung - Aktie verliert

Der von MorphoSys entwickelte entzündungshemmende Wirkstoff Guselkumab wird wahrscheinlich auch in Europa zur Behandlung der psoriatischen Arthritis zugelassen werden.

Das US-Unternehmen Janssen Pharmaceutical bekam vom Arzneimittelausschuss der EU-Zulassungsbehörde CHMP dafür jetzt eine Empfehlung, wie die deutsche Biotech-Firma mitteilte. In der Regel folgt die Europäische Arzneimittelagentur einer solchen Empfehlung.

Werbung

Janssen, eine Tochter des US-Konzerns Johnson & Johnson, vermarktet den Wirkstoff als Lizenznehmer für MorphoSys unter dem Namen Tremfya. Gegenwärtig ist es in Europa nur zur Behandlung der Schuppenflechte zugelassen. Von den ungefähr 14 Millionen Europäern, die unter der entzündlichen Hauterkrankung leiden, entwickeln etwa ein Drittel nach Jahren auch noch eine schmerzhafte Gelenkerkrankung (psoriatische Arthritis, PsA).

In den USA, Kanada, Japan, Brasilien und Ecuador darf Tremfya bereits gegen PsA eingesetzt werden. Im dritten Quartal setzte Janssen weltweit 327 Millionen Dollar mit Tremfya um. MorphoSys ist anteilig an den Umsätzen beteiligt.

Im XETRA-Handel am Montag stieg die MorphoSys-Aktie im Tageshoch bis auf 96,92 Euro. Im Laufe des Tages drehte das Papier aber ins Minus und gab letztlich um 1,93 Prozent auf 94,44 Euro nach.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: MorphoSys

Werbung