ifo-Institut: Lage der Autoindustrie leicht verbessert


MÜNCHEN/BERLIN (Dow Jones)--Die Situation der deutschen Autoindustrie hat sich nach Berechnungen des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung insgesamt leicht verbessert. Der ifo-Indikator für die Branche stieg nach Angaben des Institutes auf 4,6 Punkte im Januar von 0,8 im Dezember. "Während die Hersteller gut dastehen, liefen die Geschäfte der Zulieferer schlechter. Ein möglicher Grund dafür ist, dass die Hersteller ihre Preiserhöhungen gegenüber den Käufern durchsetzen konnten, die Zulieferer aber bislang nicht", sagte ifo-Industrieökonom Oliver Falck.

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Die Hersteller könnten ihre Preise durchsetzen, weil die produzierten Stückzahlen weiterhin unter Durchschnitt lägen. Die Situation in der Lieferkette habe sich zwar verbessert, jedoch sei die Branche immer noch von Engpässen betroffen. "Der Markt an Neuwagen ist leergefegt, deswegen können die Händler ihre Autos ohne Rabatte an die Endkunden verkaufen", erklärte Falck. Wie unterschiedlich die Marktteilnehmer das Geschehen einordneten, zeige sich auch in ihren Einstellungsplänen: Während die Hersteller wieder neues Personal einstellen wollten, seien die Zulieferer hier eher zurückhaltend.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/sha

(END) Dow Jones Newswires

February 03, 2022 02:58 ET (07:58 GMT)

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