Impfstoff-Erfolg

GSK-Aktie in Rot: GSK mit Erfolgen bei Impfstoff gegen RSV


GSK-Aktie in Rot: GSK mit Erfolgen bei Impfstoff gegen RSV

GSK meldet Erfolge bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Respiratorische Synzytialvirus (RSV), ein weit verbreitetes Virus in den Atemwegen, das jedes Jahr allein in den USA für etwa 14.000 ältere Erwachsene tödlich verläuft.

Wie die britische GSK plc mitteilte, hat ihr experimenteller Impfstoff gegen das Virus das Risiko, an RSV zu erkranken, deutlich reduziert. Damit ist der Weg frei für einen Wettbewerb von GSK und Pfizer Inc in einem von beiden Pharmaunternehmen als lukrativ angesehenen Markt.

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GSK teilte am Donnerstag mit, dass sein RSV-Impfstoff in einer großen Studie das Risiko einer Erkrankung der unteren Atemwege um 82,6 Prozent verringert hat. In Bezug auf das Risiko, zwei oder mehr Symptome einer Erkrankung der unteren Atemwege zu entwickeln - ein Maß für eine schwerere Erkrankung -, sei die Impfung zu 94,1 Prozent wirksam.

Im Vergleich dazu hatte Pfizers RSV-Impfung eine Wirksamkeit von 66,7 Prozent gegen zwei oder mehr Symptome, wie das US-Pharmaunternehmen im August mitgeteilt hatte.

Das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) wurde bereits vor Jahrzehnten entdeckt. Aber immer noch gibt es keine zugelassenen Impfstoffe gegen das Virus. Bei den meisten Menschen ruft es erkältungsähnliche Symptome hervor, bei Säuglingen und älteren Erwachsenen kann es jedoch zu einer schwereren Erkrankung der Lungen führen. Jetzt konkurrieren zwei Impfstoffe um den ersten Zugang zu einem Markt, der nach Schätzungen von Analysten rund 5 Milliarden Dollar pro Jahr wert sein könnte.

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GSK und Pfizer führen das Rennen um die Entwicklung eines Impfstoffs gegen RSV bei älteren Erwachsenen an. Unternehmen wie Johnson & Johnson und das dänische Biotech-Unternehmen Bavarian Nordic A/S entwickeln ebenfalls Impfungen.

Analysten des Branchen-Analysehauses Citeline schätzen, dass der Markt für RSV-Impfungen bei älteren Erwachsenen bis 2030 einen Wert von 5,2 Milliarden Dollar haben könnte. Mehrere Unternehmen forschen auch an der Entwicklung von RSV-Impfstoffen zum Schutz von Neugeborenen.

Die GSK-Aktie verliert in London zeitweise 2,90 Prozent auf 13,19 Pfund.

LONDON (Dow Jones)

Bildquellen: BEN STANSALL/AFP/Getty Images

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