Inlandstourismus im Januar etwas von Krise erholt


Von Andreas Plecko

WIESBADEN (Dow Jones)--Die deutsche Hotelbranche zeigt sich etwas erholt von der Corona-Krise. Allerdings liegen die Übernachtungszahlen immer noch stark unter dem Vorkrisenniveau. Die Beherbergungsbetriebe verbuchten im Januar 16,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war das eine Steigerung um 152,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, als aufgrund der Corona-Pandemie ein Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste galt.

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Im Vergleich mit dem Vorkrisenmonat Januar 2020 lagen die Übernachtungszahlen jedoch um 39,9 Prozent niedriger. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 150,3 Prozent auf 14,3 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich um 173,9 Prozent auf 1,9 Millionen.

Untergliedert nach Unterkunftstypen entfielen im Januar knapp 60,3 Prozent der Übernachtungen auf Hotels, Gasthöfe und Pensionen, 17,4 Prozent auf Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten, und 2,1 Prozent auf Campingplätze. Sonstige tourismusrelevante Unterkünfte, wie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken und Schulungsheime, machten rund 20,2 Prozent der Übernachtungen aus.

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