Jungheinrich-Ergebnis bald halbiert - Prognose bestätigt


DOW JONES--Jungheinrich hat zum Jahresauftakt wegen Preisdrucks am Markt und negativer Auslastungseffekte bei rückläufigen Umsätzen den operativen Gewinn (EBIT) bald halbiert. Trotzdem bestätigte der Gabelstaplerhersteller bei Vorlage vorläufiger Eckdaten zum ersten Quartal das Ende März ausgegebene Ziel, die Einnahmen 2026 stabil zu halten und das EBIT zu verbessern.

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Jungheinrich wies für die ersten drei Monate einen Umsatzrückgang auf 1,27 Milliarden Euro von 1,31 Milliarden aus. Das EBIT sank unterdessen wegen einer Reihe von Belastungen und Sondereffekten auf 56,5 Millionen Euro von 104,5 Millionen, die entsprechende Marge sank um 3,6 Punkte auf 4,4 Prozent. Mit 20 Millionen Euro belastete etwa die Entkonsolidierung der im Februar veräußerten russischen Tochtergesellschaft.

Vorzieheffekte angesichts von Preiserhöhungen führten dazu, dass der Auftragseingang deutlich stieg - auf 1,54 Milliarden Euro von 1,39 Milliarden.

Die Prognose für 2026 werde "unverändert beibehalten", erklärte das Hamburger Unternehmen, das im MDAX notiert ist. Kalkuliert wird demnach weiter mit einem Auftragseingang zwischen 5,4 und 6,0 (Vorjahr: 5,4) Milliarden Euro, einem Umsatz in einer Bandbreite von 5,2 bis 5,8 (Vorjahr: 5,5) Milliarden Euro und einem EBIT von 380 bis 450 (Vorjahr: 228) Millionen Euro - entsprechend einer EBIT-Rendite von 7,2 bis 8,0 Prozent.

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Die vollständige Quartalsmitteilung wird Jungheinrich wie geplant am 7. Mai veröffentlichen.

Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com

DJG/rio/uxd

(END) Dow Jones Newswires

April 24, 2026 05:56 ET (09:56 GMT)

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