Kaufchance oder Trendwende?

KI-Investitionen: Was der Rücksetzer für deutsche Nebenwerte bedeutet


KI-Investitionen: Was der Rücksetzer für deutsche Nebenwerte bedeutet

Aktien aus dem Zuliefersektor für KI-Infrastruktur haben nach starken Kursanstiegen deutlich korrigiert. Ein Blick auf die Lage - und darauf, wo für SmallCaps Spielraum entsteht

Über weite Strecken des Jahres kannten Aktien, die vom KI-Investitionsboom profitieren, nur eine Richtung: Nordost. Zuletzt haben jedoch Zweifel zugenommen, ob sich der Ausbau der Rechenzentren im bisherigen Tempo solide finanzieren lässt. Die Kurse haben entsprechend nachgegeben, teils zweistellig, und getroffen hat es vor allem jene Titel, die zuvor am weitesten gelaufen waren.

Die Nachfrage selbst ist damit nicht verschwunden. Nach wie vor gehen Experten davon aus, dass Milliardenbeträge in den Rechenzentrumsausbau fließen. Dahinter verbirgt sich ein Ökosystem aus Stromerzeugung, Netzinfrastruktur, Kühlung der Hardware und Halbleitern. Genau in diesen Nischen sind deutsche Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe häufig gut positioniert.

Für Privatanleger ist diese anspruchsvolle Gemengelage schwierig zu überblicken. Bei vielen Zulieferern steigen die Auftragseingänge zwar deutlich, während Umsatz und Ergebnis aber noch zurückbleiben, weil der Kapazitätsaufbau zunächst die Kosten in die Höhe schnellen lässt. Bewertet wird also eine Erwartung. Ob sie sich einlöst, hängt wiederum an den Investitionsbudgets einiger weniger Konzerne - und lässt sich nur mit Blick auf die einzelnen Geschäftsmodelle beurteilen.

Dieser Einordnung widmet sich das Team des SmartCaps-Newsletters. Es beschäftigt sich mit deutschen Small- und Micro-Caps, die von Analysten kaum abgedeckt werden. Die kommende Ausgabe greift die aktuelle Lage im KI-Umfeld auf: Eine Sonderstudie der StockXperts untersucht dabei konkret drei deutsche Werte aus dem Sektor und geht der Frage nach, wie belastbar das Geschäft nach der Korrektur ist. Jeden Samstag liegt der SmartCaps-Newsletter im Postfach - mit der Einschätzung des Teams zu den Werten, die sonst kaum jemand analysiert. Wer die kommende Ausgabe mit der Sonderstudie mitnehmen möchte, meldet sich am besten gleich hier kostenlos an.

P.S: Die letzte Sonderstudie hatte am 4. Juli die Frage behandelt, ob der SAP-Kursabsturz eine Einstiegschance darstellt. Die Aktie wurde als attraktiv eingestuft - was sich im Nachgang bislang bewahrheitet hat.

Bildquellen: SmartCaps, SmartCaps

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