Klinikbetreiber Helios erwartet keine wesentlichen Finanzeffekte


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Deutschlands größter Klinikbetreiber Helios blickt trotz der Corona-Krise mit Zuversicht auf die weitere Geschäftsentwicklung in diesem Jahr. Es sei zwar mit negativen, aber nicht mit wesentlichen finanziellen Effekten für Helios Deutschland zu rechnen, teilte die zum Bad Homburger DAX-Konzern Fresenius angehörige Gesellschaft am Freitag mit. Allerdings steht diese Prognose unter der Annahme, dass sich die Corona-Pandemie im Sommer deutlich abschwächt.

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Zudem dürfen die Krankenhäuser in Deutschland im Kampf gegen die Pandemie auf Schützenhilfe durch den Bund zählen. Der Bundestag hatte am vergangenen Mittwoch ein Gesetz mit umfangreichen Maßnahmen zur finanziellen Entlastung der Kliniken wegen der Corona-Krise verabschiedet. Am Freitag stimmte der Bundesrat zu.

Helios stockt wegen der Corona-Pandemie die Zahl seiner Intensivbetten in Deutschland um zwei Drittel auf. So soll die Zahl im Krankenhausnetzwerk von aktuell rund 900 auf mehr als 1500 steigen. Angaben zum Zeitraum machte der Konzern aber nicht.

Zur Aufstockung würden unter anderem bestehende Bettkapazitäten und Operationssäle mit bereits installierten Beatmungssystemen auf- und umgerüstet, so die Gesellschaft. Planbare Operationen würden, soweit medizinisch vertretbar, verschoben.

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Helios habe in den letzten Jahren erheblich in seine Kliniken, die Medizintechnik und in die Verstärkung des Personals investiert, sagte der Chef von Fresenius Helios, Francesco De Meo laut Mitteilung. Die Gesellschaft sei "bestens aufgestellt im gemeinsamen Kampf gegen Covid-19."

Der Gesamtkonzern Fresenius hält bisher an seinen Zielen für das Jahr fest. Konzernchef Stephan Sturm hatte erst am Vortag in einem Interview der "WirtschaftsWoche" erklärt, er sehe zum aktuellen Zeitpunkt keinen Anlass für eine Korrektur der Jahresprognose.

BAD HOMBURG (dpa-AFX)

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