Krankschreibung ab Tag eins? Wüst sieht Klärungsbedarf


DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Angesichts der geplanten Verschärfung der Krankschreibungen im Job wirbt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) für pragmatische Lösungen. Er habe die Kritik an dem Plan von Union und SPD, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon am ersten Krankheitstag zur Pflicht zu machen, verstanden, sagte Wüst in Düsseldorf vor Journalisten. Dies dürfe nicht zu einer Überforderung der Arztpraxen führen.

Werbung

Bei der Umsetzung müsse daher darauf geachtet werden, ob man bereits "am" ersten Tag eine Krankschreibung brauche oder "für" den ersten Tag, unterstrich Wüst. Er halte es für klug, wenn Arbeitnehmer auch erst am zweiten oder dritten Tag der Erkrankung beim Arzt vorstellig werden könnten und für die vorhergehenden Tage die Bescheinigung bekämen. "Insofern ist die Aufregung vielleicht ein guter Anlass zur Klarstellung", sagte Wüst in Richtung Bundesregierung.

Union und SPD wollen Deutschland mit einem umfassenden Reformpaket aus der Wirtschaftskrise führen. Eine der geplanten Maßnahmen: Die Möglichkeit, sich telefonisch auch ohne Praxisbesuch krankschreiben zu lassen, soll abgeschafft werden./dot/DP/stw

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.