Linke fordert mehr Klarheit von Regierung bei Heizungsplänen


BERLIN (dpa-AFX) - Die Linke im Bundestag hat von der Bundesregierung mehr Klarheit bei ihren Heizungsplänen gefordert. Co-Fraktionschef Dietmar Bartsch warf der Ampel-Koalition am Dienstag Chaos vor. "Niemand weiß, was denn wirklich 2024 gelten wird", sagte er vor einer Fraktionssitzung in Berlin. Er sprach von massiver Verunsicherung. "Wir haben April und das ist eine Unverschämtheit, dass die Bundesregierung den Bürgerinnen und Bürgern nicht sagt, mit welcher Unterstützung sie wirklich rechnen können."

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Bartsch äußerte die Erwartung, dass das entsprechende Gebäudeenergiegesetz im parlamentarischen Verfahren noch grundsätzlich verändert werde: "Klimafreundliche Heizungen müssen preisgünstiger werden als der Rest. Diese Prämisse muss gelten."

Von 2024 an soll nach Plänen der Bundesregierung möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Damit soll der Abschied von Gas- und Ölheizungen eingeläutet werden. Bestehende Heizungen solle weiter betrieben, kaputte Heizungen repariert werden können. Heizkessel sollen nur bis zum Ende 2044 mit fossilen Brennstoffen betrieben werden können.

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