MÄRKTE ASIEN/Schwach im Sog negativer US-Vorgabe - Ölwerte legen zu
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HONGKONG (Dow Jones)--Überwiegend mit Abgaben zeigen sich die ostasiatischen Aktienmärkte zu Beginn der neuen Woche. Teilnehmer verweisen auf die schwachen Vorgaben der Wall Street, wo die offenbar weiter zunehmenden Spannungen um den Ukraine-Konflikt im Handelsverlauf für Verkäufe gesorgt hatten. Die Stimmen ebben nicht ab, wonach eine Invasion Russlands noch im Wochenverlauf nicht auszuschließen sein soll.
Daneben belasteten weiter die Zinssorgen die Stimmung an den US-Börsen. Vor dem Hintergrund der stärker als erwartet gestiegenen US-Verbraucherpreise für Januar wird nun mehrheitlich mit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank auf der Sitzung im März um 50 Basispunkte gerechnet. Sogar eine außerplanmäßige Zinsanhebung scheint nicht ausgeschlossen.
Vor allem die Börse in Tokio zeigt sich sehr schwach, der Nikkei-225 knickt um 2,1 Prozent auf 27.127 Punkte ein. Hier gibt es noch Nachholbedarf, nachdem dort am Freitag aufgrund eines Feiertages nicht gehandelt worden war. Nicht ganz so deutlich geht es in Schanghai (-0,9%), Hongkong (-1,3%) und Seoul (-1,2%) nach unten.
Die Krise um die Ukraine treibt die Ölpreise immer weiter nach oben, weil als Folge über eine Verknappung des Ölangebots insbesondere aus Russland spekuliert wird. Brent-und WTI-Öl verteuern sich auf den erreichten Siebenjahreshochs weiter um rund 1,5 Prozent.
An den Börsen stehen vor allem zinssensitive Technologiewerte unter Druck. Gesucht sind dagegen Ölwerte. In Tokio gewinnen Inpex 6,7 Prozent und in Hongkong CNOOC 0,9 Prozent.
Bei den Einzelwerten fallen in Tokio die Aktien von Bridgestone um 7,9 Prozent. Zur Begründung wird auf die Sorge vor weiter steigenden Rohstoffpreisen verwiesen.
Nach einer volatilen Sitzung schloss der S&P/ASX 200 in Sydney mit einem Plus von 0,4 Prozent. Vor allem Öl- und Bankenwerte schoben den Index letztlich ins Plus. Die Banken würden von einem steigenden Zinsniveau profitieren, die Ölwerte legten mit den steigenden Ölpreisen zu, heißt es. Woodside Petroleum, Santos und Beach Energy gewannen zwischen 3,6 und 9,4 Prozent. Bei den Bankenwerten legten ANZ, Commonwealth Bank of Australia, National Australia Bank und Westpac zwischen 1,4 und 4,8 Prozent zu.
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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende
S&P/ASX 200 (Sydney) 7.237,70 +0,3% -2,8% 06:00
Nikkei-225 (Tokio) 27.126,97 -2,1% -3,8% 07:00
Kospi (Seoul) 2.714,01 -1,2% -8,9% 07:00
Schanghai-Comp. 3.431,92 -0,9% -5,7% 08:00
Hang-Seng (Hongk.) 24.578,54 -1,3% +6,2% 09:00
Straits-Times (Sing.) 3.432,03 +0,1% +9,7% 10:00
KLCI (Malaysia) 1.584,03 +0,3% +0,7% 10:00
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Fr,8:50 % YTD
EUR/USD 1,1348 +0,0% 1,1343 1,1389 -0,2%
EUR/JPY 131,03 +0,0% 130,96 132,13 +0,1%
EUR/GBP 0,8378 +0,1% 0,8365 0,8411 -0,3%
GBP/USD 1,3545 -0,1% 1,3556 1,3541 +0,1%
USD/JPY 115,47 +0,0% 115,46 116,01 +0,3%
USD/KRW 1.199,78 0% 1.199,78 1.196,38 +0,9%
USD/CNY 6,3546 +0,0% 6,3546 6,3588 -0,0%
USD/CNH 6,3640 -0,0% 6,3662 6,3616 +0,2%
USD/HKD 7,8004 -0,0% 7,8021 7,8017 +0,1%
AUD/USD 0,7124 -0,1% 0,7131 0,7127 -1,9%
NZD/USD 0,6625 -0,3% 0,6642 0,6645 -3,0%
Bitcoin
BTC/USD 41.895,30 -1,2% 42.398,04 43.338,82 -9,4%
ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 94,60 93,10 +1,6% 1,50 +26,3%
Brent/ICE 95,69 94,44 +1,3% 1,25 +22,7%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.854,65 1.858,65 -0,2% -4,00 +1,4%
Silber (Spot) 23,63 23,57 +0,3% +0,07 +1,4%
Platin (Spot) 1.037,15 1.029,44 +0,7% +7,71 +6,9%
Kupfer-Future 4,50 4,51 -0,1% -0,00 +0,9%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/ros/gos
(END) Dow Jones Newswires
February 14, 2022 00:48 ET (05:48 GMT)
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