MÄRKTE USA/Anleger dürften die Füße still halten


NEW YORK (Dow Jones)--Wenig verändert werden die Aktienindizes an der Wall Street am Donnerstag zum Start erwartet. Das Dauerthema Inflation bleibt dem Markt erhalten. Einerseits herrscht die Angst, dass die US-Notenbank wegen der Teuerung und der boomenden Wirtschaft zu einer Kehrtwende gezwungen werden könnte. Andererseits verteidigten zuletzt zahlreiche Notenbanker den lockeren geldpolitischen Kurs, auch wenn bei den Anlegern die Skepsis wächst, ob die Fed dies durchhalten kann.

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Daten vor Handelsstart zeichnen ein gemischtes Bild: die wöchentlichen Jobdaten fielen besser aus als erwartet, umgekehrt war es beim Auftragseingang langlebiger Güter.

Laut Chefvolkswirt Ludovic Subran von Allianz lauert der Aktienmarkt in einer abwartenden Haltung. Die Anleger suchten nach Klarheit, die indes noch nicht zu bekommen ist. So haben sich die Indizes in den vergangenen Wochen stark volatil gezeigt - je nach der Tagesmeinung der Investoren, ob die Geldpolitik locker bleibt oder gestrafft wird.

Aktuell deutlich steigende Renditen zeigen an, dass zumindest gegenwärtig wieder auf eine geldpolitische Wende gesetzt wird - dies zumal sich am Vorabend Randal Quarles zu Wort gemeldet hat, stellvertretender Vorsitzender der US-Notenbank für die Bankenaufsicht. Er sei offen für eine Debatte über eine Verringerung der Anleihekäufe.

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Dollar General leichter - Best Buy gesucht

Vor Handelsbeginn haben Dollar General und Best Buy mit Unternehmenszahlen aufgewartet. Die Warenhauskette Dollar General hat nach Umsatz und Ergebnis über Erwarten die Ziele nach oben genommen. In einem volatilen vorbörslichen Kurs gibt die Aktie gegenwärtig 0,7 Prozent ab. Dagegen steigen die Aktien des Unterhaltungs- und Computer-Elektronikhändlers Best Buy nach starken Zahlen um 4,2 Prozent.

Bereits am Vorabend kamen Zahlen von Nvidia und Workday. Die Titel des Chipherstellers Nvidia sinken vorbörslich um 0,8 Prozent, obwohl das Unternehmen Rekord-Quartalsumsätze und -gewinne erzielt hat. Da Nvidia als einer der klaren Gewinner der Cononabeschränkungen gilt, war im Kurs bereits Vieles eingepreist, seit Jahresbeginn betrug das Plus 20 Prozent. Dagegen führen bei Workday (+0,6%) überzeugende Geschäftszahlen zu Kursaufschlägen. Der Softwarespezialist schnitt im ersten Quartal besser als erwartet ab und hob den Ausblick an.

Nach seiner eintägigen Erholung bewegt sich der Dollar momentan kaum vom Fleck. Beim Ölpreis stehen weiter die Gespräche zur Revitalisierung des iranischen Atomabkommens im Blick. Bei erfolgreichen Verhandlungen ist mit einem umfänglichen zusätzlichen Angebot aus dem Iran zu rechnen.

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Bei Gold sehen Teilnehmer eine Verschnaufpause nach dem kräftigen Vortagesschub, als der Preis je Feinunze erstmals seit Januar wieder über 1.900 Dollar gestiegen war. Die Sorge wegen einer möglichen geldpolitischen Straffung hält den Preis des zinslosen Goldes im Zaum.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,15 0,0 0,15 3,1

5 Jahre 0,82 3,8 0,78 45,9

7 Jahre 1,26 2,5 1,23 60,9

10 Jahre 1,61 3,2 1,58 69,1

30 Jahre 2,29 3,2 2,26 64,4

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:53h Do, 17:04 Uhr % YTD

EUR/USD 1,2197 +0,02% 1,2225 1,2215 -0,1%

EUR/JPY 133,33 +0,19% 132,97 132,98 +5,7%

EUR/CHF 1,0968 +0,17% 1,0960 1,0991 +1,5%

EUR/GBP 0,8607 -0,33% 0,8620 0,8629 -3,6%

USD/JPY 109,31 +0,15% 108,77 108,86 +5,8%

GBP/USD 1,4171 +0,35% 1,4181 1,4158 +3,7%

USD/CNH (Offshore) 6,3757 -0,09% 6,4351 6,4343 -2,0%

Bitcoin

BTC/USD 39.706,76 +1,56% 39.666,76 41.724,11 +36,7%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 65,70 66,21 -0,8% -0,51 +35,4%

Brent/ICE 68,40 68,87 -0,7% -0,47 +33,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.897,42 1.896,63 +0,0% +0,79 -0,0%

Silber (Spot) 27,71 27,73 -0,1% -0,02 +5,0%

Platin (Spot) 1.187,93 1.194,50 -0,6% -6,58 +11,0%

Kupfer-Future 0,00 4,53 0% 0 +28,6%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/smh

(END) Dow Jones Newswires

May 27, 2021 08:49 ET (12:49 GMT)

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