MÄRKTE USA/Arbeitsmarkt hievt Wall Street leicht nach oben


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Aktien

3.94 EUR -0.11 EUR -2.76 %

49.85 EUR -0.70 EUR -1.38 %

74.10 EUR -3.10 EUR -4.02 %

78.26 EUR -0.44 EUR -0.56 %

477.60 EUR -23.20 EUR -4.63 %

NEW YORK (Dow Jones)--Nachdem die ADP-Arbeitsmarktdaten am Vortag eine herbe Enttäuschung geliefert haben, sorgen die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten für etwas Beruhigung. Der Aktienterminmarkt erholt sich mit den Daten indes von den Tagestiefs und deutet aktuell auf eine knapp behauptete Handelseröffnung am Kassamarkt hin.

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Eine abermals befürchtete Negativüberraschung war ausgeblieben. Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosengeld ist stärker gesunken als erwartet. Gleichwohl bewegen sich die Daten weiter auf historischen Höchstständen. Die schwache Entwicklung ist ein Alarmzeichen und spricht gegen eine schnelle Konjunkturerholung. Die weiter hohe Zahl an Neuinfektionen und regional wieder verschärfte Abriegelungsmaßnahmen bremsen die Einstellungsbereitschaft.

Angesichts der Schwäche des Arbeitsmarktes kommt der Verlängerung der Corona-Hilfen eine wichtige Bedeutung zu. Doch noch immer konnten sich Republikaner und Demokraten im Kongress nicht einigen. "Wird der Kongress so schnell wie möglich zu einer Verständigung finden? Ich glaube nicht, dass der Markt irgendeine Form von Enttäuschung in dieser Frage einpreist", warnt Chefstrategin Seema Shah von Principal Global Investors. Sollte auch nur ein Teil der veranschlagten Hilfe nicht zustandekommen, bestehe ein Risiko für die Erholungsrally bei Aktien.

Unterdessen geht der US-chinesische Dauerzwist in eine weitere Runde. US-Außenminister Mike Pompeo forderte US-Firmen auf, ihre Apps und Anwendungen von Mobiltelefonen des chinesischen Herstellers Huawei fernzuhalten. Zudem sollten US-Unternehmen keine sensiblen Daten in Clouds und Datenzentren der chinesischen Anbieter Tencent, Alibaba und Baidu parken.

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Gold mit weiterem Rekord

Am Devisenmarkt steigt der ICE-Dollarindex um knapp 0,1 Prozent und zeigt damit wenig Bewegung. Der Goldpreis springt mit 2.064 Dollar auf ein weiteres Allzeithoch. Aktuell kostet die Feinunze mit 2.057 Dollar 0,8 Prozent mehr als am Vortag. Mit den etwas besser als befürchtet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten setzen Gewinnmitnahmen am Goldmarkt ein. Seit Jahresbeginn hat sich das Edelmetall um stolze 35 Prozent verteuert. Wolle man wissen, wie Anleger in der Rezession tatsächlich fühlten, müsse man auf den Goldpreis achten, so ein Beobachter. Die Entwicklung des vermeintlich sicheren Hafens Gold passe nicht zum Optimismus am Aktienmarkt, so warnende Stimmen.

Am Rentenmarkt kommen die Notierungen mit den Arbeitsmarktdaten von den Tageshochs leicht zurück, gleichwohl verharren die Kurse im Plus. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt leicht auf 0,52 Prozent. Die Erdölpreise liegen leicht im Plus, bewegen sich aber auf Tagessicht kaum.

Corona-Gewinner und -Verlierer

Unter den Einzelaktien klettern Bristol-Myers Squibb vorbörslich um 3,5 Prozent. Der Pharmakonzern schnitt im zweiten Quartal beim Ergebnis besser als zugetraut ab.

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Bausch Health haussieren um 19,3 Prozent. Der Gesundheitskonzern will sein Augenheilgeschäft ausgliedern.

GoDaddy ziehen um 10 Prozent an. Das Internetunternehmen überraschte dank verstärkter Heimarbeit in der zweiten Periode positiv.

Der Festplattenhersteller Western Digital hat nach einem guten Schlussquartal mit schwachen Aussichten für den Auftakt des neuen Geschäftsjahres enttäuscht. Die Aktie stürzt um 11,6 Prozent ab.

Auch Metlife-Aktien gaben nach, weil der Versicherer mit seinen Zweitquartalsgewinn hinter den Prognosen blieb. Die Papiere verlieren 3,9 Prozent.

Dagegen geht es mit Zynga um 4,1 Prozent nach oben. Der Produzent von Mobilspielen hat seine Jahresziele angehoben, nachdem bedingt durch die Corona-Pandemie das Bedürfnis nach Spielen zugenommen hatte. Im abgelaufenen Quartal sprang der Umsatz um 47 Prozent nach oben.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,11 -0,8 0,11 -109,7

5 Jahre 0,20 -1,6 0,22 -172,0

7 Jahre 0,38 -2,4 0,40 -187,2

10 Jahre 0,52 -2,9 0,55 -192,0

30 Jahre 1,20 -2,2 1,22 -186,6

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:03 Uhr Mi, 17:42h % YTD

EUR/USD 1,1853 -0,11% 1,1883 1,1900 +5,7%

EUR/JPY 125,11 -0,14% 125,37 125,47 +2,6%

EUR/CHF 1,0772 -0,04% 1,0794 1,0775 -0,8%

EUR/GBP 0,9009 -0,38% 0,9046 0,9058 +6,4%

USD/JPY 105,55 -0,05% 105,52 105,45 -3,0%

GBP/USD 1,3158 +0,28% 1,3144 1,3137 -0,7%

USD/CNH (Offshore) 6,9485 +0,07% 6,9394 6,9347 -0,3%

Bitcoin

BTC/USD 11.761,76 -0,12% 11.613,26 11.672,89 +63,1%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 42,28 42,19 +0,2% 0,09 -26,8%

Brent/ICE 45,38 45,17 +0,5% 0,21 -26,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.055,97 2.040,00 +0,8% +15,97 +35,5%

Silber (Spot) 28,09 27,03 +3,9% +1,07 +57,4%

Platin (Spot) 981,45 969,75 +1,2% +11,70 +1,7%

Kupfer-Future 2,89 2,91 -0,7% -0,02 +2,6%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 06, 2020 09:05 ET (13:05 GMT)

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