MÄRKTE USA/Handelsgespräche dürften Wall Street stützen


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Aktien

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119.34 EUR -0.30 EUR -0.25 %

232.21 USD 0.97 USD 0.42 %

311.40 EUR 11.40 EUR 3.80 %

20.75 EUR -0.64 EUR -3.01 %

173.55 EUR 1.65 EUR 0.96 %

145.88 EUR 3.74 EUR 2.63 %

NEW YORK (Dow Jones)--Die Hoffnung auf eine Entspannung im US-chinesischen Dauerstreit könnte die aktuelle Rally an der Wall Street am Dienstag noch etwas weitertragen. Der Aktienterminmarkt deutet eine etwas festere Eröffnung am Kassamarkt an. Hochrangige Vertreter aus den USA und China haben im Rahmen einer Telefonkonferenz ihre Verhandlungen über Handelsstreitfragen fortgesetzt und sich gegenseitig versichert, auf eine Entschärfung ihres Handelskonflikts hinarbeiten zu wollen. Ein Sprecher des US-Handelsministeriums sprach von einem "konstruktiven Dialog" - ähnliche Aussagen kommen aus Peking. Zwar lieferten die Gespräche wenig konkrete Ergebnisse. Beide Seite bekannten sich aber immerhin zum im Januar unterzeichneten Handelsabkommen der Phase Eins. Das Abkommen soll nun überprüft werden. Laut Händlern stimmt schon die Tatsache, dass überhaupt gesprochen wird, Anleger hoffnungsfroh.

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"Natürlich ist es positiv, wenn man solche Nachrichten hat - es ist beruhigend. Es liegt nicht im Interesse der USA und Chinas, einen neuen Handelskrieg zu führen", sagt Marktstrategin Nadege Dufosse vom Vermögensverwalter Candriam. Allerdings sieht die Expertin in den aktuellen Schlagzeilen keine hinreichenden Gründe für Aktienkäufe.

Dow-Umbau bewegt Kurse

Daneben steht der Umbau des Dow-Jones-Indexes im Fokus: Diesen müssen Exxon, Pfizer und Raytheon verlassen, die Aktien werden durch Salesforce, Amgen und Honeywell ersetzt. Es sind die größten Veränderungen des Leitindexes seit 2013. Auslöser der umfangreichen Änderungen ist die Ankündigung eines Aktiensplits im Verhältnis 1:4 durch Apple. Die Aktien von Exxon Mobil, Pfizer und Raytheon büßen vorbörslich um bis zu 1,7 Prozent ein. Ein umgekehrtes Bild liefern die Dow-Aufsteiger: Salesforce, Amgen und Honeywell ziehen um bis zu 4,1 Prozent an. Umgesetzt werden die Änderungen am 31. August.

Die Aktien von Palo Alto büßen 3,4 Prozent ein, obwohl das IT-Sicherheitsunternehmen mit den Ergebnissen für das vierte Quartal die Markterwartungen übertroffen hat. Sowohl Umsatz als auch der bereinigte Gewinn je Aktie liegen über den Erwartungen. Dazu gesellt sich ein überzeugender Ausblick auf das erste Quartal. Allerdings stehen die Produkterlöse unverändert vor Herausforderungen. Zudem gibt Palo Alto die Übernahme von Crypsis für insgesamt 265 Millionen US-Dollar in bar bekannt.

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Sichere Häfen werden gemieden

Die Hoffnung auf eine Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit belastet den vermeintlich sicheren Rentenhafen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen steigt um 3,6 Basispunkte auf 0,69 Prozent. Die Kernbotschaft ist, dass sich beide Seiten an das Phase-Eins-Abkommen gebunden fühlen, sagt ein Rentenstratege.

Während der Dollar-Wechselkurs auf Basis des ICE-Dollarindexes am Devisenmarkt um 0,2 Prozent nachgibt, verbilligt sich die Feinunze Gold um 0,4 Prozent auf 1.925 Dollar. Ähnlich wie am Rentenmarkt büße die Fluchtwährung Gold angesichts der positiven Stimmung am Finanzmarkt an Attraktivität ein, heißt es.

Anders die Preise für Erdöl, die anziehen und von den Schlagzeilen profitieren. Eine Entspannung im Handelsstreit könnte die Nachfrage befeuern, heißt es. Zudem werden die Preise gestützt von den Tropenstürmen im Golf von Mexiko. Diese zwingen Ölbohrplattformen zur Einstellung der Förderung auf See, betroffen sind aber auch Ölanlagen an Land. Das Fass US-Leichtöl der Sorte WTI verteuert sich um 0,8 Prozent auf 42,96 Dollar, Nordseeöl der Sorte Brent um 1,2 Prozent auf 45,68 Dollar.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,16 1,2 0,15 -104,1

5 Jahre 0,31 3,4 0,28 -161,5

7 Jahre 0,50 2,7 0,47 -175,0

10 Jahre 0,69 3,4 0,66 -175,4

30 Jahre 1,40 4,5 1,36 -166,3

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:27 Mo, 17:39 % YTD

EUR/USD 1,1808 +0,15% 1,1811 1,1802 +5,3%

EUR/JPY 125,67 +0,57% 125,25 125,02 +3,1%

EUR/CHF 1,0744 -0,02% 1,0765 1,0752 -1,0%

EUR/GBP 0,8993 -0,33% 0,9017 0,9026 +6,3%

USD/JPY 106,42 +0,41% 106,03 105,93 -2,2%

GBP/USD 1,3129 +0,49% 1,3102 1,3076 -0,9%

USD/CNH (Offshore) 6,9103 -0,03% 6,9067 6,9138 -0,8%

Bitcoin

BTC/USD 11.485,51 -2,28% 11.626,01 11.739,76 +59,3%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 42,98 42,62 +0,8% 0,36 -25,0%

Brent/ICE 45,70 45,13 +1,3% 0,57 -26,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.923,98 1.933,38 -0,5% -9,40 +26,8%

Silber (Spot) 26,49 26,63 -0,5% -0,14 +48,4%

Platin (Spot) 929,85 919,00 +1,2% +10,85 -3,6%

Kupfer-Future 2,93 2,93 -0,0% -0,00 +3,8%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/kla

(END) Dow Jones Newswires

August 25, 2020 08:55 ET (12:55 GMT)

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DatumRatingAnalyst
03.07.26 Pfizer Buy Jefferies & Company Inc.
23.06.26 Pfizer Neutral UBS AG
23.06.26 Pfizer Neutral JP Morgan Chase & Co.
23.06.26 Pfizer Buy Jefferies & Company Inc.
01.06.26 Pfizer Buy Jefferies & Company Inc.