MÄRKTE USA/Wall Street startet leichter in die neue Woche


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NEW YORK (Dow Jones)--Nach neuen Rekordständen in der Vorwoche zeigt sich die Wall Street am Montag mit Abschlägen zum Start. Der Handel bewegt sich weiterhin zwischen den Hoffnungen auf die baldige Verfügbarkeit von Corona-Impfstoffen und der aktuell grassierenden Corona-Infektionswelle.

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Der Dow-Jones-Index verliert 0,8 Prozent auf 29.662 Punkte, der S&P-500 gibt 0,3 Prozent nach. Für den Nasdaq-Composite geht es um 0,2 Prozent nach oben.

"Wir haben viele sehr gute Impfstoffnachrichten", so Daniel Morris, leitender Marktstratege bei BNP Paribas Asset Management. Bis Jahresende sollte es vor allem nach oben gehen, mit wahrscheinlichen Rückschlägen hier und da.

Die Stimmung wird dadurch etwas getrübt, dass die scheidende US-Regierung unter Präsident Donald Trump den Handelskonflikt mit China noch einmal anheizt. Medienberichten zufolge will Trump Chinas größten Chiphersteller SMIC und den Ölgiganten CNOOC auf die schwarze Exportliste setzen. Die beiden Unternehmen befänden sich im Besitz oder unter der Kontrolle des chinesischen Militärs, so die Begründung.

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Konjunkturseitig hat der Chicago-Einkaufsmanagerindex für November einen stärkeren Rückgang als erwartet verzeichnet auf 58,2 von 61,1 im Vormonat. Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 59,1 gerechnet.

Moderna springen mit Impfstoff-Antrag nach oben

Unter den Einzelwerten notieren S&P Global 2,0 Prozent fester. Das Unternehmen kauft die IHS Markit Ltd und wird so zu einem der größten Finanzdatenanbieter in den USA. Der reine Aktiendeal bewertet IHS Markit mit rund 44 Milliarden US-Dollar, wie S&P Global mitteilte. Zuvor hatte das Wall Street Journal aus Kreisen über den bevorstehenden Zusammenschluss berichtet. Es ist die weltweit größte Fusion des Jahres. IHS Markit legen um 7,1 Prozent zu.

Moderna machen einen Satz um 17,2 Prozent nach vorne. Der Impfstoffhersteller will noch an diesem Montag in den USA und Europa Anträge auf Zulassung eines Impfstoffs gegen Covid-19 einreichen. Nach dem Abschluss der Studie habe der Impfstoff eine Erfolgsquote von 94,1 Prozent gezeigt, teilte das US-Unternehmen mit, das bereits vorab über eine solche Wirksamkeit berichtet hatte.

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Nikola brechen dagegen um 19,1 Prozent ein. Der Autokonzern General Motors (GM) wird sich nun doch nicht an dem Hersteller batterieelektrischer und brennstoffzellenbetriebener Fahrzeuge beteiligen. GM wird seine Brennstoffzellensysteme aber an Nikola für den Bau von Nutzfahrzeugen liefern. Die GM-Aktie gibt 0,2 Prozent nach.

Euro weiter über 1,19 Dollar

Am Devisenmarkt notiert der Euro weiter deutlich über der 1,19er-Marke bei 1,1993 Dollar nach 1,1964 am Montagmorgen. Der Dollar-Index gibt um 0,3 Prozent nach, belastet von besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China und Japan.

Die Ölpreise geben nach den kräftigen Gewinnen in der Vorwoche nach. Mit Spannung wird das Opec-Treffen erwartet, auf dem die künftige Förderpolitik verhandelt wird. Zwar wird mit einer Verlängerung der bis Ende des Jahres laufenden Förderbeschränkungen gerechnet, doch soll es erste Abweichler geben. Die US-Sorte WTI verliert 0,6 Prozent auf 45,24 Dollar, Brent gibt 1,0 Prozent nach auf 47,72 Dollar.

Der Goldpreis reduziert sich um 0,9 Prozent auf 1.772 Dollar je Feinunze. Die Hoffnungen auf bald verfügbare Corona-Impfstoffe sorgen für Umschichtungen hin zu risikoreicheren Anlagen.

Die US-Anleihen geben etwas nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere steigt bei sinkenden Notierungen um 0,3 Basispunkte auf 0,85 Prozent.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 29.661,94 -0,83 -248,43 3,94

S&P-500 3.627,59 -0,30 -10,76 12,28

Nasdaq-Comp. 12.223,99 0,15 18,14 36,24

Nasdaq-100 12.278,52 0,17 20,31 40,60

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,14 -0,8 0,15 -105,8

5 Jahre 0,37 0,0 0,37 -155,7

7 Jahre 0,62 0,1 0,62 -162,8

10 Jahre 0,85 0,3 0,84 -159,7

30 Jahre 1,58 0,7 1,58 -148,5

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 08:02 Uhr Fr, 17:30 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1993 +0,21% 1,1964 1,1956 +6,9%

EUR/JPY 124,96 +0,35% 124,37 124,36 +2,5%

EUR/CHF 1,0841 +0,17% 1,0806 1,0815 -0,1%

EUR/GBP 0,8974 -0,07% 0,8969 0,8970 +6,0%

USD/JPY 104,20 +0,15% 103,88 104,02 -4,2%

GBP/USD 1,3363 +0,29% 1,3339 1,3330 +0,8%

USD/CNH (Offshore) 6,5782 +0,08% 6,5742 6,5680 -5,6%

Bitcoin

BTC/USD 19.412,75 +6,90% 18.514,08 16.680,79 +169,2%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 45,24 45,53 -0,6% -0,29 -19,3%

Brent/ICE 47,72 48,18 -1,0% -0,46 -22,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.771,79 1.787,45 -0,9% -15,66 +16,8%

Silber (Spot) 22,20 22,73 -2,3% -0,53 +24,4%

Platin (Spot) 977,10 968,00 +0,9% +9,10 +1,3%

Kupfer-Future 3,46 3,40 +1,7% +0,06 +22,3%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/raz

(END) Dow Jones Newswires

November 30, 2020 09:55 ET (14:55 GMT)

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DatumRatingAnalyst
12.05.26 Moderna Hold Jefferies & Company Inc.
19.11.24 Moderna Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
13.09.24 Moderna Underweight JP Morgan Chase & Co.
05.08.24 Moderna Sector Perform RBC Capital Markets
12.01.24 Moderna Outperform RBC Capital Markets