MARKT USA/Sorge um Staatsverschuldung dürfte Börse erneut belasten
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Zur Wochenmitte zeichnet sich an den US-Börsen ein schwächerer Handelsauftakt ab. Der S&P-Future liegt vorbörslich 0,8 Prozent im Minus, der Nasdaq-Future fällt um 0,9 Prozent. Die wachsende Staatsverschuldung der USA treibt Anleger zum Verkauf von US-Aktien und -Anleihen. Die Rendite zehnjähriger Treasurys steigt um 5 Basispunkte auf 4,53 Prozent. Dank der gestiegenen Marktzinsen dürfte die Auktion 20-jähriger Anleihen durch das US-Finanzministerium am Mittwoch mehr Interesse auf sich ziehen als üblich, erwarten die Analysten von ING.
Der Dollar wertet derweil weiter ab. Der Dollar-Index sinkt um 0,5 Prozent. US-Präsident Donald Trump versuche, sein Steuersenkungsgesetz nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch Moody's durchzusetzen, kommentieren die Analysten der Danske Bank. Er habe am Dienstag das US-Kapitol besucht, um den Republikanern im Repräsentantenhaus seinen Haushaltsplan vorzustellen. Das Gesetz müsse das Repräsentantenhaus passieren, bevor es in den Senat gelange. Der Markt "setzt sich mit der erhöhten Unsicherheit in Bezug auf die US-Fiskalpolitik und die Rolle von Staatsanleihen und des US-Dollars als Portfolio-Diversifizierer und sichere Häfen auseinander", so die Analysten.
Gold profitiert vom nachgebenden Dollar, aber auch von seiner Eigenschaft als "sicherer Hafen". Die Ölpreise legen ebenfalls zu. Durch die Abwertung des Dollar verbilligt sich auch das "schwarze Gold" für Käufer aus anderen Währungsräumen. Dazu kommen Informationen aus US-Geheimdienstkreisen, denen zufolge Israel einen Angriff auf iranische Atomeinrichtungen plant.
Konjunkturdaten von Rang stehen nicht auf der Agenda. Unternehmensseitig hat die Baumarktkette Lowe's Geschäftszahlen vorgelegt, die über den Erwartungen lagen. Für die Aktie geht es im vorbörslichen Handel um 2,6 Prozent aufwärts. Die am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Wettbewerbers Home Depot hatten nicht in allen Punkten überzeugt.
Das auf Eigenheime spezialisierte Bauunternehmen Toll Brothers hat seinen Ausblick trotz einer schwächeren Nachfrage bekräftigt. Die Aktie rückt um 5,1 Prozent vor.
Palo Alto Networks (-3,9%) hat mit dem Umsatz die Erwartungen übertroffen, aufgrund höherer Kosten sank aber der Gewinn.
Eine Kapitalerhöhung drückt den Kurs des Spieleentwicklers Take-Two Internactive um 4,2 Prozent.
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(END) Dow Jones Newswires
May 21, 2025 06:32 ET (10:32 GMT)
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| Datum | Rating | Analyst | |
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