Mauderer: Zentralbanken werden physische Klimarisiken stärker betonen


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Die im Network für Greening the Financial System (NGFS) organisierten Zentralbanken und Aufsichtsbehörden wollen bei der Planung von Klimaszenarien künftig stärker die physischen Klimarisiken und auch kurzfristige Risiken beachten. Die im Vorstand der Deutschen Bundesbank unter anderem für Klimaschutz zuständige Sabine Mauderer sagte bei der Jahreshauptversammlung der International Capital Market Association laut veröffentlichtem Text, dass sich das NGFS bei der Überarbeitung seiner Szenarien auf drei Aspekte konzentrieren werde:

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1. Berücksichtigung der zunehmenden Auswirkungen physischer Risiken wie Dürren, Überschwemmungen und Stürme im globalen Norden und Süden

2. Unterscheidung zwischen Regionen und Sektoren, da die Auswirkungen des Klimawandels unterschiedlich sein werden

3. Erarbeitung eines Fünf-Jahres-Szenarios, das für Stresstests der Banken verwendet werden kann

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"Ich ermutige alle Unternehmen, ihre Übergangsplanung mit ihren Klimaszenarien abzugleichen", sagte Mauderer demnach.

Die Klimaszenarien des NGFS, dessen stellvertretende Chefin Mauderer ist, sind eine von mehreren Input-Größen für die Klimastresstests der Aufsichtsbehörden.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/apo

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May 26, 2023 04:31 ET (08:31 GMT)

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