Mehr als erwartet

US-Arbeitsmarkt schwächelt: Deutlich mehr Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe als erwartet


US-Arbeitsmarkt schwächelt: Deutlich mehr Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe als erwartet

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 1. April 2023 abgenommen, das Ausgangsniveau war aber nach einer Revision der Saisonbereinigungsfaktoren viel höher als bisher angenommen.

Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge um 18.000 auf 228.000, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg von 198.000 auf 200.000 vorhergesagt. Der Vorwochenwert wurde aber auf 246.000 revidiert.

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Der gleitende Vierwochendurchschnitt verringerte sich gegenüber der Vorwoche um 4.250 auf 237.750. Auch hier wurde der Vorwochenwert deutlich nach oben revidiert (von 198.250 auf 242.000).

In der Woche zum 25. März erhielten 1,823 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Das waren 6.000 weniger als in der Vorwoche, was aber immer noch der höchste Wert seit Dezember 2021 war. Vor der Revision waren nur 1,689 Millionen als Empfänger von Arbeitslosengeld gemeldet worden.

Das Arbeitsministerium veröffentlicht am Freitag den Arbeitsmarktbericht für März. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten prognostizieren bisher eine unveränderte Arbeitslosenquote.

WASHINGTON (Dow Jones)

Bildquellen: AXL / Shutterstock.com, kropic1 / Shutterstock.com

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