Nach Bruch mit Taiwan: Xi will Kooperation mit Honduras fördern


PEKING (dpa-AFX) - Nach dem Bruch der diplomatischen Beziehungen von Honduras mit Taiwan hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping dem mittelamerikanischen Land wirtschaftliche Unterstützung zugesagt. Bei einem Treffen mit der Präsidentin von Honduras, Xiomara Castro, am Montag in Peking sagte Xi Jinping, China wolle die Kooperation ausbauen und die "wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Honduras energisch fördern". Die chinesische Führung wolle ein "guter Freund und Partner" sein, zitierte ihn das Staatsfernsehen.

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Die linke Präsidentin war am vergangenen Freitag zum Auftakt ihres fünftägigen China-Besuches zunächst in Shanghai eingetroffen. Am Sonntag wurde in Peking die neue honduranische Botschaft eingeweiht. Die Regierung von Honduras hatte im März die Beziehungen zur demokratischen Inselrepublik Taiwan zugunsten Pekings abgebrochen. Mit dem Seitenwechsel will Castro die Zusammenarbeit ihres zehn Millionen Einwohner zählenden Landes mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt voranbringen.

Weltweit gibt es nur noch 13 meist kleinere Länder, die diplomatische Beziehungen zu Taiwan unterhalten. China betrachtet die demokratische Inselrepublik als Teil der Volksrepublik und versucht, Taiwan mit seiner Ein-China-Doktrin international zu isolieren. Danach dürfen Länder, die diplomatische Beziehungen zu China unterhalten wollen, keine offiziellen Kontakte zu Taipeh pflegen.

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