Nach Kritik

Visa und MasterCard verschieben Gebührenerhebung - Aktien in Rot


Visa und MasterCard verschieben Gebührenerhebung - Aktien in Rot

Die Kreditkartenanbieter Visa und MasterCard verzichten vorerst auf ihre geplante Erhöhung der Gebühren, nachdem Kritik in der US-Regierung laut geworden war.

Die beiden Konzerne verwiesen zur Begründung auf das Andauern der Pandemie, deshalb sollen die höheren Gebühren für Händler erst ab April 2022 greifen.

Werbung

Visa und MasterCard wollten die Händlergebühren um 0,05 bis 0,1 Prozentpunkte erhöhen. Das klingt wenig, summiert sich für die beiden Kreditkartenanbieter aber auf hunderte Millionen Dollar. Im Senat war das auf Kritik der Parlamentarier gestoßen, die sich in einem Brief an die Konzernchefs der beiden Unternehmen wandten.

Die Aktien bewegen sich am Dienstag an der NYSE auf einem niedrigeren Niveau. Während Visa-Titel zweitweise 0,08 Prozent auf 223,08 US-Dollar verlieren, sinken MasterCard-Papiere um 0,17 Prozent auf 381,12 US-Dollar.

NEW YORK (Dow Jones)

Bildquellen: TungCheung / Shutterstock.com

Werbung