Nichts entschieden

METRO-Poolaktionäre halten sich alle Optionen offen


METRO-Poolaktionäre halten sich alle Optionen offen

Der zweit- und der drittgrößte METRO-Aktionär, die Meridian-Stiftung und die Beisheim Holding, die ihren Anteil von insgesamt 23,06 Prozent gepoolt haben, halten sich einem Aktionärs-Sprecher zufolge alle Optionen offen.

Dies beinhalte sowohl eine mögliche Aufstockung des Anteils als auch eine Reduzierung oder einen Komplettverkauf durch die langjährigen Aktionäre.

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"Der Pool hält sich alle Optionen offen, zuzukaufen oder zu verkaufen", sagte der Sprecher.

Seit der größte Einzelaktionär EPGC seinen Anteil auf 40,6 Prozent der Stammaktien aufgestockt hat, werden die Karten bei METRO neu gemischt. Die langjährigen Pool-Aktionäre Meridian und Beisheim hatten EPGCs Angebot als zu niedrig abgelehnt und ihre Anteile nicht verkauft.

Allerdings werden bei METRO gezielte Investitionen erforderlich, um den Großhandelskonzern, dessen Kunden in Hotellerie und Gastronomie unter den wiederholten Lockdown-Maßnahmen in der Corona-Krise leiden, langfristig wettbewerbsfähig und krisenfest aufzustellen. Darüber hinaus sucht der Konzern einen CEO, so dass auch die Weichen für einen strategischen Neuanfang an der Spitze gestellt werden müssen.

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Für all dies müssen die Großaktionäre an einem Strang ziehen.

EPGC wird bei der CEO-Suche mitentscheiden wollen, auch wenn der EPGC-Vertreter derzeit nicht im Nominierungsausschuss sitzt. Auch wenn METRO gerade zwei Interims-Co-CEOs bestimmt hat: Die Entscheidungen drängen, da das Mandat des mit der Suche nach einem oder einer neuen METRO-CEO betrauten Aufsichtsratschefs Jürgen Steinemann bereits nach der METRO-Hauptversammlung im Februar endet. Auch das Mandat zweier weiterer Aufsichtsräte von der Anteilseignerseite endet mit der Hauptversammlung. Somit könnte EPGC der Hauptversammlung weitere eigene Vertreter für den Aufsichtsrat vorschlagen und so den Einfluss gegenüber den Pool-Aktionären weiter ausbauen.

Beisheim und Meridian hatten ihre Anteile im Juli 2019 gepoolt und in kleinem Umfang METRO-Aktien hinzugekauft. Durch die Bündelung der Stimmrechte wollten sie ihre Aktionärsinteressen deutlich besser durchsetzen als zuvor, unter anderem als Antwort auf den ersten Übernahmeversuch der METRO durch EPGC im vergangenen Jahr, der an der Mindestannahmeschwelle gescheitert war.

Von Ulrike Dauer

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Metro Group

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DatumRatingAnalyst
20.02.25 METRO (St) Reduce Baader Bank
06.02.25 METRO (St) Reduce Baader Bank
11.12.24 METRO (St) Hold Warburg Research
24.10.24 METRO (St) Reduce Baader Bank
22.10.24 METRO (St) Reduce Baader Bank