Ökonomin Kemfert: Uniper-Verstaatlichung ist 'notwendiges Übel'


Werte in diesem Artikel
Aktien

20.00 EUR 0.10 EUR 0.50 %

43.30 EUR -0.95 EUR -2.15 %

BERLIN (dpa-AFX) - Die Energie-Ökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die geplante Verstaatlichung des Gasimporteurs Uniper als "notwendiges Übel" bezeichnet. "Uniper ist systemrelevant und muss geschützt werden", erklärte Kemfert am Mittwoch in Berlin. Schon vor Jahren sei jedoch klar gewesen, dass "fossile Geschäftsmodelle" dauerhaft keine Zukunft hätten. "Nun müssen sie quasi in einer fossilen Bad Bank aufgefangen werden - mit Steuergeld, das uns dann an anderer Stelle fehlt."

Werbung

Eine Gasumlage hält die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin für nicht mehr nötig. "Sie sollte abgeschafft werden, da sonst praktisch doppelt bezahlt werden würde." Kemfert sprach sich für eine Aufweichung der Schuldenbremse aus, "damit wir die dringend notwendige Transformation bezahlen können"./tob/DP/stw

Aktuelle Uniper Aktie News

Werbung

Uniper Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Uniper nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
DatumRatingAnalyst
25.10.23 Uniper Sell UBS AG
27.07.23 Uniper Hold Deutsche Bank AG
26.07.23 Uniper Sell UBS AG
19.01.23 Uniper Sell UBS AG
16.12.22 Uniper Underweight JP Morgan Chase & Co.