OTS: Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW) / Resilienz ...


Resilienz hat Grenzen / Kosmetik- und Waschmittelbranche wächst, aber

der Schwung lässt nach (FOTO)

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Frankfurt (ots) - Gesamtumsatz Q1 2026: 9,4 Mrd. Euro - moderates Wachstum von

+1,4 Prozent

- Schönheitspflege stützt den Gesamtumsatz, Haushaltspflege gibt nach

- Konsumzurückhaltung, Regulierungsdruck und Geopolitik bremsen die Branche

- Export dreht ins Plus - aber das Bild bleibt gespalten

Die Hersteller von Kosmetika und Haushaltspflegeprodukten erzielten in

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Deutschland im ersten Quartal 2026 einen Gesamtumsatz von 9,4 Milliarden Euro -

ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit bestätigt sich

bisher die verhaltene Wachstumserwartung des IKW vom Dezember 2025. Aber die

Zahlen dahinter sind uneinheitlich.

Inland: Schönheitspflege trägt, Haushaltspflege unter Druck

Die Schönheitspflege legt im Inland um 2,2 Prozent zu und stützt damit den

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Gesamtumsatz. Die Haushaltspflege gibt leicht um 0,5 Prozent nach. Auffällig ist

dabei der selektive Konsum: In einzelnen Produktgruppen gibt es deutliche

Ausschläge - Hand- und Körperpflege wächst um 12 Prozent, Feinwaschmittel

verliert 24 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich auch innerhalb der Bereiche ein

uneinheitliches Bild: Weichspüler legen zu (+5 Prozent), Gesichtspflege gibt

nach (-10 Prozent).

"Unsere Branche hat viele Krisen abgefedert - das war kein Zufall, sondern das

Ergebnis von Innovation, Qualität und der hohen Alltagsrelevanz unserer

Produkte. Aber Resilienz ist kein Garantieschein. Wenn Konsumzurückhaltung

wächst, die Regulierungsflut nicht eingedämmt wird und geopolitische Risiken

steigen, spüren das auch wir. Jetzt ist die Politik gefordert: Entlastung und

Zukunftskonzepte statt weiterer Bürokratie und Klein-Klein", sagt Thomas Keiser,

IKW-Geschäftsführer.

Auch im Export: ein gespaltenes Bild

Der Export dreht nach einem Rückgang von 5,1 Prozent im Vorjahreszeitraum wieder

ins Plus - zumindest in der Schönheitspflege mit einem Zuwachs von 2,2 Prozent.

Die Haushaltspflege gibt auch im Export noch nach (-1,3 Prozent). Die Schere

zieht sich durch: Deos (+11 Prozent), Düfte (+10 Prozent) und Lippenstifte (+9

Prozent) legen zu, Schuhpflege (-20 Prozent) und Möbelpflege (-19 Prozent) geben

nach. Vom Vorkrisenniveau ist der Export insgesamt noch deutlich entfernt; die

geopolitischen Risiken bleiben ein bestimmender Faktor.

Pressekontakt:

Karen Kumposcht

Bereichsleiterin Kommunikation und IT

Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.

Mainzer Landstraße 55, 60329 Frankfurt am Main

T +49.69.2556-1331 / F +49.69.237631 / mailto:kkumposcht@ikw.org /

http://www.ikw.org / http://www.twitter.com/ikw_org /

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/51480/6286356

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