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Alpha Alliance: Über 30 Industriepartner treiben mit Proxima Fusion

den Fusionsdemonstrator Alpha voran (FOTO)

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München (ots) - Das neue Industriekonsortium bündelt Europas Fusionsökosystem

erstmals in einem konkreten Ingenieursprojekt und legt damit die Basis für eine

skalierbare Wertschöpfungskette vom Demonstrator zum kommerziellen

Fusionskraftwerk.

Proxima Fusion, Europas am schnellsten wachsendes Unternehmen für

Fusionsenergie, hat heute den Start der Alpha Alliance bekannt gegeben. Das

Industriekonsortium aus über 30 führenden europäischen und internationalen

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Unternehmen verfolgt das Ziel, den Fusionsdemonstrator Alpha zu realisieren.

Dieser wird auf Basis der Stellarator-Technologie einen Netto-Energiegewinn

generieren und gilt als entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu Europas erstem

kommerziellen Fusionskraftwerk.

Alpha wird von Proxima Fusion in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für

Plasmaphysik (IPP) entwickelt und markiert den nächsten Schritt auf dem Weg,

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Europas führende Rolle in der Fusionsforschung in die industrielle Realität zu

überführen. Die Anlage wird Fertigungsmethoden, Materialien und

Hochleistungssysteme erproben und validieren, die für künftige

Stellarator-basierte Fusionskraftwerke notwendig sind.

Die Gründung der Alpha Alliance erfolgt im Vorfeld der Konferenz

FusionXInvest:Global, die vom 25. bis 27. Februar 2026 in München internationale

Investorinnen und Investoren im Bereich der Fusionsenergie zusammenbringt.

Industrielle Voraussetzungen für Fusion schaffen

Die Alpha Alliance wurde gegründet, um die industrielle Umsetzung von Alpha

durch koordinierte Fertigung, Systemintegration und robuste Lieferketten

sicherzustellen. Die Mitgliedsunternehmen bringen ihre Expertise in den

Bereichen Materialien, Komponenten, Montage und Infrastruktur ein, die benötigt

werden, um Fusionssysteme industriell zu fertigen und zu skalieren.

Erstmals bündelt ein breites Spektrum des für Fusionsprojekte relevanten

industriellen Ökosystems in Europa - ergänzt um ausgewählte internationale

Partner - seine Kräfte hinter einem konkreten Ingenieursprojekt, das von Beginn

an auf kommerzielle Skalierung ausgelegt ist.

Alpha: Ein entscheidender Schritt hin zur kommerziellen Fusion

Die Alpha Alliance richtet ihre Arbeit auf diesen klar definierten technischen

Meilenstein aus. Damit bereitet sie Europas vorhandene Industrie sowohl auf die

Realisierung von Alpha als auch auf den Bau und breiten Einsatz von

Fusionskraftwerken vor. Dieser Ansatz erleichtert gezielte Investitionen,

verkürzt Lernkurven und beschleunigt den Aufbau einer wettbewerbsfähigen

Fusionslieferkette.

Der Bau von Alpha wird voraussichtlich in den verschiedenen Projektphasen

mehrere tausend Arbeitsplätze schaffen. Außerdem entsteht über mehrere Jahre

eine kontinuierliche Auftragsbasis für Industriepartner unter anderem in der

Fertigung, im Bauwesen, bei supraleitenden Magneten, in der Leistungselektronik

und in der Kraftwerksinfrastruktur.

"Mit Alpha tritt die Fusionsenergie in eine Phase, in der die industrielle

Umsetzung entscheidet", sagt Francesco Sciortino, CEO und Mitgründer von Proxima

Fusion. "Die Alpha Alliance bündelt komplementäre industrielle Fähigkeiten,

damit Europa komplexe Fusionssysteme in großer Stückzahl fertigen, integrieren

und liefern kann."

Eine europäische Allianz mit globaler Expertise

Zu den Mitgliedern der Alpha Alliance gehören: AFRY, Air Liquide, Ampegon,

Bilfinger, Daher Logistik, Diamonds Materials, Dockweiler, Eni, ENSA, DWE,

Framatome, Fujikura, Fusion for Energy (F4E), Kraftanlagen Heidelberg GmbH,

Kraftanlagen Energies & Services SE, Kyoto Fusioneering Europe GmbH, Mühlbauer,

Pfeiffer Vacuum GmbH, ProBeam, Research Instruments, Rolf Kind, Siemens Energy,

SIMIC, Thales, THEVA Dünnschichttechnik GmbH, TRUMPF, TÜV Rheinland, VIA

Electronic, Wälischmiller Engineering GmbH and Walter Tosto.

Eine vollständige und aktuelle Liste der Mitglieder ist unter

http://alpha-alliance.org/ abrufbar.

Zitate:

"Die Fusion ist zu einem strategischen industriellen Wettbewerb geworden, und

Europa tritt in diese Phase mit weltweit führender Wissenschaft und einer

starken industriellen Basis ein. Mit Alpha schlagen wir die Brücke von

jahrzehntelang öffentlich finanzierter Fusionsforschung zur industriellen

Umsetzung im großen Maßstab. Die Alpha Alliance steht für das gemeinsame

Engagement der europäischen Industrie, diese Führungsposition in industrielle

Umsetzung zu überführen. Durch die Bündelung von Kompetenzen entlang der

gesamten Lieferkette schaffen wir die Voraussetzungen, um Fusionssysteme im

industriellen Maßstab zu bauen und Europa als führende industrielle Basis für

den Bau von Fusionskraftwerken zu positionieren." - Lucio Milanese, Chief

External Affairs Officer und Mitgründer von Proxima Fusion

"Air Liquide ist stolz darauf, mehr als 20 Jahre Erfahrung in der

fortschrittlichen Kryotechnik für weltweite Deep-Tech- und Fusionsprojekte in

die Alpha Alliance einzubringen. Unsere hochmodernen kryogenen Lösungen und

Ingenieurskompetenzen stellen die entscheidende Infrastruktur bereit, um

Supraleitung im industriellen Maßstab zu ermöglichen. Durch den Einsatz unseres

industriellen Know-hows tragen wir dazu bei, den Übergang der Fusion vom

wissenschaftlichen Durchbruch zu einer nachhaltigen, CO2-armen Energiequelle im

Stromnetz zu beschleunigen." - Philippe Merino, Vice President, Air Liquide

Engineering & Technologies

"Die Zukunft der Energieerzeugung erfordert visionäre Ideen, wissenschaftlichen

Pioniergeist und Komponenten, die extremsten Anforderungen standhalten. Proxima

Fusion ist ein herausragendes Beispiel für die Umsetzung modernster Technologien

im Zeitalter der Fusion. Für das strukturelle Trägersystem der

Stellarator-Magnete von Proxima Fusion liefert die Rolf Kind GmbH Schmiedeteile

aus hochlegierten Edelstählen, die darauf ausgelegt sind, extremen mechanischen

Belastungen und magnetischen Kräften bei kryogenen Temperaturen standzuhalten.

Projekte wie der Demonstrator Alpha von Proxima Fusion zeigen, wie deutsche

Ingenieurskunst, wissenschaftliche Präzision und internationale Zusammenarbeit

echten Fortschritt ermöglichen. Als Familienunternehmen mit jahrzehntelanger

Erfahrung im Bereich Speziallegierungen verstehen wir uns nicht nur als

Zulieferer, sondern als Technologiepartner und Enabler. Wir danken Proxima

Fusion für das Vertrauen in unsere Expertise und freuen uns, Teil dieses

wegweisenden Projekts zur Realisierung nachhaltiger Energietechnologien zu

sein." - Markus Kind, Geschäftsführer, Rolf Kind GmbH

Über Proxima

Fusion Proxima Fusion wurde 2023 aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

ausgegliedert, um die erste Generation von Fusionskraftwerken mit

QI-HTS-Stellaratoren zu bauen. Proxima hat seitdem ein Weltklasse-Team von

Wissenschaftlern und Ingenieuren aus führenden Unternehmen und Institutionen

zusammengestellt, darunter das IPP, das MIT, Harvard, SpaceX, Tesla und McLaren.

Durch einen simulationsgesteuerten Ansatz in der Technik, der fortschrittliche

Computer und Hochtemperatur-Supraleiter nutzt, um auf den bahnbrechenden

Ergebnissen des W7-X-Experiments des IPP aufzubauen, führt Proxima Europa in

eine neue Ära sauberer Energie, und zwar für immer.

Pressekontakt:

Proxima Fusion

Maria Dantz

Flößergasse 2

81369 München

Tel. 0031 614715715

mailto:press@proximafusion.com

LHLK Agentur für Kommunikation

Celine Albers

Gustav-Meyer-Allee 25

13355 Berlin

+49 30 4000652 - 18

mailto:proxima@lhlk.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/177716/6223467

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