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Trotz Strukturkrise: Weiter gute Chancen für Jugendliche auf

Ausbildungsplatz im Freistaat / Brossardt: "Übernahmequote weiterhin

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hoch - Fachkräftesicherung bleibt Zukunftsaufgabe"

München (ots) - Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 01. September 2026

machen die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die

bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm klar, dass

Jugendliche trotz der Strukturkrise weiter gute Chancen auf einen

Ausbildungsplatz in einem bayerischen Unternehmen haben. "Auch wenn die Zahl an

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offenen Ausbildungsstellen im Freistaat in diesem Jahr gesunken ist, stehen laut

aktuellen Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit einer Bewerbung zum Stand

Ende Juli etwa 1,4 offene Ausbildungsplätze gegenüber. Gleichzeitig ist die

Übernahmesituation sehr gut. So bleiben zum Beispiel in der bayerischen Metall-

und Elektroindustrie etwa 90 Prozent der Azubis 2026 nach der erfolgreich

abgeschlossenen Ausbildung in einem befristeten oder unbefristeten

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Beschäftigungsverhältnis im Betrieb. Die Übernahmequote ist seit Jahren konstant

hoch. Das zeigt: Die Sicherung des Nachwuchskräftebedarfs bleibt für die

Unternehmen zentrale Zukunftsaufgabe, darum investieren sie weiter in

Ausbildung", erklärt bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Insbesondere Pre- und Onboarding-Maßnahmen werden immer wichtiger, um die Azubis

bestmöglich auf den Ausbildungsstart vorzubereiten und in den ersten Tagen eng

zu begleiten. Die Betriebe organisieren zum Beispiel Einführungstage, häufig

unter Einbeziehung älterer Azubis. Dabei können die neuen Auszubildenden das

Unternehmen und die Beschäftigten kennenlernen und sich austauschen. Sie werden

von Anfang an intensiv einbezogen und in ihre neuen Aufgaben eingearbeitet. "Der

erste Eindruck zählt. Deshalb ist es für die weitere Zusammenarbeit

entscheidend, dass die Begeisterung der Jugendlichen gleich zu Anfang geweckt

und die Motivation konstant hochgehalten wird. Der Weg zum Erfolg im Betrieb

führt über eine positive Einstellung zur Ausbildung und eine enge Bindung zum

Unternehmen", so Brossardt.

Ein erfolgreicher Ausbildungsverlauf ist für die Betriebe wiederum die Grundlage

für ihre Fachkräftesicherung. Darum ist laut bayme vbm vbw neben einem guten

Einstieg für die Auszubildenden eine effektive Berufsorientierung im Vorfeld

unabdingbar. " Praxisnahe, ganzheitliche und frühzeitige Berufsorientierung

senkt die Abbrecherquote und informiert die Jugendlichen drüber, wo sie der

Arbeitsmarkt tatsächlich braucht. Hier müssen Unternehmen und Schulen noch enger

zusammenarbeiten und dadurch Potenziale heben", fordert Brossardt.

Pressekontakt:

Stefanie Eizenberger, Tel. +49 (0) 89-551 78-370, E-Mail:

stefanie.eizenberger@vbw-bayern.de

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