Preisdruck

Inflationsdruck nimmt erneut zu: Deutsche HVPI-Inflation klettert im Februar auf 5,5 Prozent


Inflationsdruck nimmt erneut zu: Deutsche HVPI-Inflation klettert im Februar auf 5,5 Prozent

Der am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessene Inflationsdruck in Deutschland hat im Februar zugenommen.

Grund dafür sind die hohen Energiepreise, die durch den Krieg in der Ukraine weiter steigen. Wie das Statistischen Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhte sich der HVPI mit einer Jahresrate von 5,5 (Vormonat: 5,1) Prozent. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre vorläufige Schätzung vom 1. März.

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Gegenüber dem Vormonat stieg der HVPI um 0,9 Prozent, womit die vorläufigen Daten ebenfalls bestätigt wurden. Die HVPI-Rate ist maßgeblich für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Der nationale deutsche Verbraucherpreisindex erhöhte sich gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent. Die jährliche Inflationsrate betrug 5,1 (Vormonat: 4,9) Prozent. Die Zahlen entsprachen der ersten Veröffentlichung und den Prognosen von Volkswirten.

Die Deutsche Bundesbank rechnet nach den Worten ihres Präsidenten Joachim Nagel damit, dass der Energiepreisschub durch den russischen Überfall auf die Ukraine zu einem weiteren Inflationsanstieg in Deutschland führen wird. "Mittlerweile rechnen die Fachleute der Bundesbank damit, dass die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 5 Prozent erreichen könnte", sagte Nagel. Für den Euroraum sei ebenfalls eine hohe Inflationsrate zu erwarten. "Wir müssen die Normalisierung unserer Geldpolitik im Blick behalten", forderte Nagel.

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Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Vladimir Wrangel / Shutterstock.com, MichaelJayBerlin / Shutterstock.com

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