Pressestimme: 'Handelsblatt' zu Friedrich Merz


DÜSSELDORF (dpa-AFX) - 'Handelsblatt' zu Friedrich Merz

Die Aussprache in der Unionsfraktion war ungemütlich für Merz. Das alles wäre womöglich Geplänkel - wenn nicht in fünf Wochen eine historische Wahl anstünde: Gut zwei Millionen Menschen in Sachsen-Anhalt werden entscheiden, ob sie weiter von der CDU oder doch lieber von der AfD regiert werden wollen. Die Umfragen sprechen klar für die zweite Variante. Obendrein attestieren Meinungsforscher dem Kanzler, dass er mit seinem Handeln der letzten Tage das Gegenteil einer "Aufbruchsstimmung" erzeugt hat. In den Reihen der CDU wird schon überlegt, wie sich eine Niederlage in Sachsen-Anhalt kleinreden lässt. (...) Scheinargumente werden am Wahlabend kaum als Beschwichtigung ausreichen, sollte tatsächlich das Unerwünschte geschehen. Merz müsste dann eine neue K-Frage beantworten: Kann er noch?/yyzz/DP/zb

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