Proxima Fusion sammelt 411 Mio Euro ein - auch RWE und Google sind dabei


Von Olaf Ridder

DOW JONES--Proxima Fusion hat bei einer Reihe von Investoren 411 Millionen Euro für die Weiterentwicklung der Kernfusion eingesammelt, darunter als strategische Investoren auch die Alphabet-Tochter Google und RWE. Der deutsche Energieversorger stieg nach eigenen Angaben mit 25 Millionen Euro bei dem deutschen Startup ein, das am Standort des früheren RWE-Atomkraftwerks Grundremmingen in Bayern ein kommerzielles Magnetfusionskraftwerk errichten will. Proxima Fusion wird nach dieser Finanzierungsrunde mit 2,4 Milliarden Euro bewertet, wie das Unternehmen in München mitteilte. Angeführt werde die Finanzierungsrunde von XTX Ventures und East X Ventures.

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Bei dem Projekt kooperieren das Land Bayern, Proxima Fusion sowie RWE und das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik. Bislang gibt es keine kommerziellen Fusionskraftwerke. Die Kernfusion, bei der leichte Atomkerne unter extremer Hitze und hohem Druck verschmelzen, wodurch enorme Mengen an Energie freigesetzt werden, ist nach wie vor eine experimentelle Technologie.

"Deutschland kann dank starker Forschung und innovativer Start-ups wie Proxima Fusion zur Schlüsselnation in der Kernfusion werden", sagte RWE-Vorstandschef Markus Krebber. Bund und Länder müssten die Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Entwicklung hin zu einem kommerziellen Fusionsreaktor in Deutschland gezielt beschleunigt werde.

Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com

DJG/rio/sha

(END) Dow Jones Newswires

July 07, 2026 03:52 ET (07:52 GMT)

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