Regierung rechnet mit weniger schwerem BIP-Rückgang


BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung rechnet mit einem weniger starken wirtschaftlichen Einbruch durch die Corona-Krise als zunächst befürchtet. Am Dienstag (1. September) will Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Konjunkturprognosen für dieses und nächstes Jahr aktualisieren und legt dazu eine Interims-Projektion vor, wie eine Sprecherin seines Hauses erklärte.

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Wie Dow Jones Newswires aus Regierungskreisen erfuhr, könnte das Bruttoinlandsprodukt um weniger als 6 Prozent sinken. Die Tendenz bestätigte das Finanzministerium. Die genaue Zahl befinde sich aber noch in der Abstimmung der beiden Ressorts. Bislang geht die Bundesregierung von einem BIP-Rückgang um 6,3 Prozent aus.

"Diese Interims-Prognose wird deutlich machen, dass in vielen Bereichen der Aufschwung bereits begonnen hat", sagte Altmaier auch dem Radiosender SWR. Der sehr schwere Wirtschaftseinbruch 2020 werde "nicht so schwer wie ursprünglich befürchtet. Wir gehen davon aus, dass es bis in das Jahr 2022 dauern wird, bis wir die alte wirtschaftliche Stärke von vor der Krise wieder erreicht haben."

Mitarbeit: Andreas Kissler

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/uxd

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(END) Dow Jones Newswires

August 28, 2020 11:04 ET (15:04 GMT)

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