ROUNDUP/Aktien New York: Moderate Verluste - Virus-Nervosität


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NEW YORK (dpa-AFX) - Die wieder gestiegene Nervosität der Anleger wegen des Coronavirus ist am Donnerstag auf die US-Aktienmärkte übergeschwappt. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) notierte im frühen Handel 0,37 Prozent tiefer bei 28 627,48 Punkten. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,51 Prozent auf 3256,68 Zähler. Der technologielastige NASDAQ 100 verlor 0,38 Prozent auf 9066,70 Punkte.

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Die Infektionen und Todesfälle durch das Virus in China erreichten einen neuen Höhepunkt und hatten bereits die Finanzmärkte in Asien und Europa unter Druck gesetzt. Tags zuvor hatte US-Notenbankchef Jerome Powell das Virus als "ernstes Thema" bezeichnet, das wahrscheinlich die Wirtschaft in China und Japan und möglicherweise auch auf globaler Ebene belasten werde.

Vorsbörslich veröffentlichte US-Konjunkturdaten hatten kaum Auswirkungen auf den Dow. Im vierten Quartal 2019 ist die US-Wirtschaft vorläufigen Angaben zufolge mit 2,1 Prozent annualisiert etwas stärker gestiegen als erwartet. Zudem ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gesunken.

Aus Unternehmenssicht stand erneut die Quartalsberichtssaison im Fokus. So schossen die Papiere des Elektroautobauers Tesla um fast 11 Prozent nach oben. Dank hoher Nachfrage in Europa und China gelang dem Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk in den drei Monaten bis Ende Dezember das zweite Quartal mit schwarzen Zahlen in Folge. Mit den neuen Projekten kommt Tesla schneller voran als erwartet. Selbst skeptische Experten lobten das Zahlenwerk und stockten ihre Kursziele teils deutlich auf.

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Auch die Zwischenberichte von Microsoft und Coca-Cola wurden goutiert. Der Windows-Konzern hat im vergangenen Quartal von seinem Fokus auf das Cloud-Geschäft und auch dem Ende der Windows-Version 7 profitiert. Beim Getränkeriesen wächst derweil der Verkaufsschlager "Zero Sugar" weiterhin zweistellig. Die Aktien beider Unternehmen standen mit Gewinnen von jeweils rund 2,4 Prozent an der Dow-Spitze, wobei die Microsoft-Papiere ein weiteres Rekordhoch markierten.

Um knapp 6 Prozent abwärts ging es hingegen für die Titel von Facebook. Das Online-Netzwerk hat im vergangenen Quartal zwar die Marke von 2,5 Milliarden aktiven Nutzern erreicht und wächst weiter schnell. Doch auch die Kosten steigen, unter anderem weil man immer mehr Mitarbeiter braucht. Zudem erschweren Datenschutz-Regeln wie die DSGVO das Werbegeschäft.

Eine Sonderbelastung bei der Altersversorgung seiner Beschäftigten hat dem US-Paketlieferdienst United Parcel Service (UPS) (United Parcel Service) im vierten Quartal einen Verlust eingebrockt. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten entsprechend schlecht an: Zuletzt notierten die UPS-Anteilsscheine knapp 6 Prozent im Minus./edh/fba

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