Russland weist Vorwürfe zu Cyberattacke in den USA zurück


MOSKAU (dpa-AFX) - Russland hat die Schuldzuweisungen aus den USA nach den jüngsten Hackerattacken als unbegründet zurückgewiesen. "Diese Diskussion hat mit uns nichts zu tun, weil Russland an solchen Attacken und an dieser nicht beteiligt ist", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Agentur Interfax zufolge. "Jedwede Anschuldigungen gegen Russland hinsichtlich einer Beteiligung sind völlig haltlos - und eher eine Fortsetzung dieser blinden Russophobie, die auch bei beliebigen Ereignissen auffällig ist."

Werbung

Russland hatte Vorwürfe zu Cyberattacken immer wieder zurückgewiesen. Aktuell geht es um einen großangelegten Hackerangriff auf US-Regierungseinrichtungen.

Nach Erkenntnissen in den USA sind Hacker bereits vor vielen Monaten in die Systeme verschiedener Ministerien, Bundesbehörden und Unternehmen eingedrungen. Nach US-Medienberichten sollen das Finanz-, das Handels- und das Außenministerium sowie weitere Behörden angegriffen worden sein. Am Freitag erklärte das Energieministerium, es sei betroffen.

US-Außenminister Mike Pompeo hatte Russland für die Cyberattacke verantwortlich gemacht. Dagegen sieht der amtierende US-Präsident Donald Trump Moskau nicht unbedingt hinter einem Hackerangriff auf die Stellen. Trump schrieb am Samstag auf Twitter, es werde immer gleich Russland verdächtigt, wenn etwas passiere. Dabei könne es auch China gewesen sein.

/mau/DP/eas

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.