S&P Global: Deutsche Industrie verliert an Schwung


FRANKFURT (Dow Jones)--Das Wachstum der deutschen Industrie hat sich im März abgeschwächt und die Geschäftsaussichten sind geradezu eingebrochen. Hauptursache war der Krieg in der Ukraine, der die Exportnachfrage drückte und zu neuen Lieferenpässen führte. Der von S&P Global in diesem Sektor erhobene Einkaufsmanagerindex sank auf 56,9 von 58,4 Punkten. Volkswirte hatten einen Stand von 57,6 erwartet. In erster Veröffentlichung war ein Wert von 57,6 ermittelt worden.

Werbung

Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter deutet es auf eine Schrumpfung. Der Ukraine-Krieg führte in Verbindung mit der hohen Inflation, den weit verbreiteten Lieferengpässen sowie einem möglichen weiteren Nachfragerückgang zu einem Einbruch der Geschäftsaussichten in der Industrie, der lediglich vom dramatischen Absturz zu Beginn der Corona-Pandemie übertroffen wurde. Der entsprechende Index sackte auf den tiefsten Stand seit Mai 2020 ab.

Link: https://www.markiteconomics.com/Public/Release/PressReleases?language=de

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/hab

(END) Dow Jones Newswires

April 01, 2022 04:03 ET (08:03 GMT)

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.