S&P Global: Deutsche Wirtschaft verliert im März an Schwung


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf Lieferketten und Nachfrage haben im März für ein leicht schwächeres Wachstum in Deutschland gesorgt. Der von S&P Global erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - sank auf 54,6 von 55,6 Punkten im Vormonat, wie aus den Daten der ersten Veröffentlichung hervorgeht. Zugleich gab es einen Rekordanstieg der Einkaufs- und Verkaufspreise.

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Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes fiel auf 57,6 von 58,4 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten einen Stand von 55,8 erwartet. Der Index für den Servicesektor ging zurück auf 55,0 von 55,8 Punkten. Die Prognose der Ökonomen hatte auf 54,0 gelautet. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter eine Schrumpfung.

"Das Geschäftsklima hat erheblich gelitten", erklärte S&P-Global-Ökonom Phil Smith. "So ist davon auszugehen, dass der Krieg und seine Folgen für die Preise, die Lieferketten und die Nachfrage im Verlauf des Jahres Auswirkungen auf das Wachstum haben werden."

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