Schaden unklar

Varta-Aktie dennoch höher: Cyberangriff auf Varta - Produktion steht still


Varta-Aktie dennoch höher: Cyberangriff auf Varta - Produktion steht still

Der Batterie-Konzern Varta gab am Dienstagabend bekannt, Opfer eines Cyberangriffes geworden zu sein.

Der Batteriekonzern Varta hat nach einem Hackerangriff seine IT-Systeme und die Produktion heruntergefahren. Zum Umfang der Auswirkungen könnten derzeit keine Angaben gemacht werden, teilte das SDAX-Unternehmen am Dienstag kurz vor Börsenschluss in Ellwangen mit. Ob tatsächlich ein Schaden entstanden ist, sei ebenfalls noch unklar. Der Normalbetrieb solle "schnellstmöglich" wieder hergestellt werden, hieß es.

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Produktion von Varta steht nach Cyberangriff weiter still

Die Produktion des Batterieherstellers steht nach einem Hackerangriff weiter still. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens aus dem baden-württembergischen Ellwangen am Mittwochmittag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Die fünf Produktionsstandorte, drei davon in Deutschland und jeweils einer in Rumänien und Indonesien, seien betroffen. Ebenso die Verwaltung.

Varta hatte am Dienstagabend mitgeteilt, dass Teile der IT-Systeme Ziel einer Cyberattacke gewesen seien. Daraufhin habe das Unternehmen die IT-Systeme und damit auch die Produktion aus Sicherheitsgründen selbst heruntergefahren. Der Schadensumfang könne bisher nicht benannt werden, hieß es. Wann die Produktion wieder anläuft, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Das Unternehmen steckte zuletzt in den roten Zahlen. Varta sah sich im Frühjahr des vergangenen Jahres zu einem Umbau gezwungen und kündigte infolge eines Sparprogramms die Streichung von weltweit rund 800 Stellen an.

So reagiert die Varta-Aktie

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Anleger reagierten schnell auf die Neuigkeit: Zum offiziellem Handelsende fielen Varta-Aktien via XETRA um 4,75 Prozent auf 16,66 Euro. Am Mittwoch ging es nach anfänglichen Verlusten jedoch bergauf: Schlussendlich gewann die Aktie 2,79 Prozent auf 17,12 Euro.

Redaktion finanzen.net / ELLWANGEN (dpa-AFX)

Bildquellen: MDart10 / Shutterstock.com

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