Sicherheitsbedenken

Google verbannt Zoom-Software von Arbeits-Computern - Zoom-Aktie in freundlichem Markt fester


Google verbannt Zoom-Software von Arbeits-Computern - Zoom-Aktie in freundlichem Markt fester

Google blockiert die Software des Videokonferenz-Dienstes Zoom auf den Computern seiner Mitarbeiter, nachdem diverse Sicherheitslücken und Datenschutz-Probleme bekannt wurden.

Das Desktop-Programm genüge nicht Googles Sicherheitsanforderungen, sagte ein Sprecher der Website "Buzzfeed" am Mittwoch. Die Mitarbeiter könnten aber weiterhin Zoom privat im Webbrowser oder auf Smartphones und Tablets nutzen.

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Zoom, eigentlich für den Einsatz in Unternehmen gedacht, wird in der Coronavirus-Krise vermehrt nicht nur zur Heimarbeit, sondern auch für private Videochats, Unterricht und Gottesdienste genutzt. Die tägliche Nutzerzahl sprang von 10 Millionen im Dezember auf zuletzt 200 Millionen hoch. Zugleich wurden Probleme wie die Weitergabe einiger Daten an Facebook bekannt, wie auch eine weniger konsequente Verschlüsselung als von Zoom behauptet.

Die Alphabet-Tochter Google hat Konkurrenz für Zoom im eigenen Haus mit dem Dienst Meet. Dieser Service gewinne täglich mehr als zwei Millionen Nutzer hinzu, sagte ein Google-Manager der Technologie-Website "CNET".

Am Donnerstag gab die Zoom-Aktie im vorbörslichen Handel an der Nasdaq noch zeitweise mehr als ein Prozent ab. Im offiziellen Handel stand sie in einem sehr positiven Marktumfeld dann aber letztlich 5,69 Prozent höher bei 124,51 US-Dollar.

/so/DP/stk

MOUNTAIN VIEW (dpa-AFX)

Bildquellen: tanuha2001 / Shutterstock.com

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