Unicredit verkauft Teil von Russland-Geschäft an Investor


Von Adria Calatayud

DOW JONES--Unicredit hat einen Käufer für einen Teil ihres Russland-Geschäfts gefunden. Gemäß einer vorläufigen Vereinbarung soll ein Teil ihrer russischen Tochtergesellschaft an einen privaten Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gehen, teilte die italienische Großbank mit, ohne einen Kaufpreis oder den Namen des Käufers zu nennen.

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Die Transaktion wird den weiteren Angaben zufolge zu Gewinneinbuße zwischen 3 Milliarden und 3,3 Milliarden Euro führen, sich gleichzeitig aber positiv auf die Kapitalausstattung auswirken. Die Vereinbarung hat weder Auswirkungen auf die Pläne zur Gewinnausschüttung noch auf die langfristigen Gewinnziele.

Das italienische Kreditinstitut gehört zu den wenigen europäischen Banken mit einem beträchtlichen Engagement in Russland.

Laut Unicredit soll der Fokus in Russland künftig hauptsächlich auf dem internationalen Zahlungsverkehr für westliche und nicht sanktionierte russische Firmenkunden liegen.

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Im Rahmen der Vereinbarung soll die russische Unicredit-Tochter AO Bank einen Teil ihrer Aktivitäten abspalten, die Unicredit behalten will. Das verbleibende Geschäft soll an den Käufer aus den VAE verkauft werden.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/brb/cbr

(END) Dow Jones Newswires

May 07, 2026 02:56 ET (06:56 GMT)

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