US-Regierung storniert Bestellungen von Beatmungsgeräten


Von Stephanie Armour

WASHINGTON (Dow Jones)--Die USA machen eine Kehrtwende bei Beatmungsgeräten. Wie die Regierung mitteilte, hat sie mittlerweile so viele Beatmungsgeräte angesammelt, dass sie einen Teil der Orders im Gesamtvolumen 3 Milliarden US-Dollar storniert. Davon ist unter anderem der niederländische Konzern Philips betroffen.

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Die strategische Reserve der USA liegt aktuell bei rund 120.000 Stück. Bis Mitte August hatte die Regierung mehr als 15.000 Geräte an Staaten und Territorien verteilt. Außerdem hat sie welche als Spende etwa an Länder wie Ruanda und Südafrika abgegeben.

Im Frühling hatte die Regierung alle Register gezogen, um an Beatmungsgeräte zu kommen. So wurden beispielsweise Ford und General Motors dazu verpflichtet, Beatmungsgeräte statt Autos zu bauen. Während Präsident Donald Trump im April sagte, die USA seien "die Könige der Beatmungsgeräte", warfen ihm die oppositionellen Demokraten vor, zu zögerlich gehandelt zu haben.

Unter anderem wird ein Deal über 40.000 Beatmungsgeräte für 640 Millionen Dollar mit Philips vorzeitig beendet. Ein Sprecher des niederländischen Konzerns sagte, man habe bislang 12.300 Geräte ausgeliefert. Über Vertragsstrafen für die vorzeitige Beendigung werde noch verhandelt, sagte eine Sprecherin der zuständigen Behörde.

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Auch die Unternehmen Vyaire Medical und Hamilton Medical sind betroffen.

(Mitarbeit: Tom McGinty)

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/mgo/brb

(END) Dow Jones Newswires

September 03, 2020 02:01 ET (06:01 GMT)

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