USA: Anstieg der Einfuhrpreise schwächt sich ab


WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Preisauftrieb von in die USA importierten Gütern hat sich im Dezember stärker als erwartet abgeschwächt. Die Einfuhrpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,4 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer Rate von 10,8 Prozent gerechnet. Im November waren die Einfuhrpreise noch um 11,7 Prozent und damit so stark wie seit zehn Jahren nicht gestiegen.

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Im Monatsvergleich gaben die Einfuhrpreise im Dezember um 0,2 Prozent nach. Hier hatten Analysten einen Anstieg von 0,2 Prozent erwartet.

Die Importpreise beeinflussen die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank (Fed) ihre Geldpolitik ausrichtet. Die Inflationsrate hatte im Dezember ein Höchststand seit 1982 in Höhe von 7,0 Prozent erreicht. Das liegt deutlich über dem 2-Prozent-Ziel der Fed. Die Fed hat den Preisauftrieb lange als zeitweilig abgetan, ihre Einschätzung unlängst aber revidiert. Nun will sie bis März aus ihren Anleihekäufen zur Stützung der Konjunktur aussteigen. Einige Fed-Mitglieder haben auch schon eine erste Zinserhöhung für den März signalisiert.

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