USA: Verkäufe bestehender Häuser brechen im April weniger ein als erwartet


WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im April weniger eingebrochen als Experten erwartet hatten. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Hausverkäufe um 17,8 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors am Donnerstag in Washington mitteilte. Dies ist der stärkste Rückgang seit dem Jahr 2010. Analysten hatten im Schnitt einen stärkeren Rückgang um 19,9 Prozent erwartet.

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"Die wirtschaftlichen Beschränkungen - von Mitte März bis April in den meisten Staaten - haben den Verkauf von Eigenheimen vorübergehend gestört", sagte Lawrence Yun, Chefökonom der NAR. In der Corona-Krise hatten viele Bundesstaaten der USA das öffentliche Leben stark heruntergefahren. "Aber die Angebote, die auf dem Markt sind, ziehen immer noch Käufer an und stützten die Hauspreise", sagte Yun.

Auf das Jahr hochgerechnet wurden im April 4,33 Millionen Häuser verkauft. Im Vormonat waren es noch 5,27 Millionen gewesen. Ökonomen hatten aber einen stärkeren Rückgang auf 4,22 Millionen erwartet. Die Bestandsverkäufe sind von hoher Bedeutung für den amerikanischen Immobilienmarkt. Sie machen etwa 90 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens aus./jsl/he

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