Weltbank senkt Wachstumsprognosen für Ostasien und Pazifik


WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Weltbank hat die Wachstumsprognose für Ostasien und den pazifischen Raum gesenkt. Sie verweist auf die Herausforderungen durch eine sinkende globale Nachfrage, eine wachsende Verschuldung und eine steigende Inflation.

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Laut einem am Montagabend veröffentlichten Bericht, wird sich das Wachstum in der Region von 7,2 Prozent im letzten Jahr auf 3,2 Prozent im Jahr 2022 verlangsamen. Eine Prognose, die deutlich unter den im April prognostizierten 5 Prozent liegt. Für 2023 gehe man jedoch von einer Erholung auf 4,6 Prozent aus.

Ausschlaggebend für die sinkenden Zahlen sei vor allem China, wo man einen Rückgang des Wirtschaftswachstums von 8,1 Prozent im Jahr 2021 auf 2,8 Prozent in diesem Jahr erwartet. Dies sei auf die anhaltenden Corona-Beschränkungen und einem Einbruch auf dem Immobilienmarkt zurückzuführen. Diese Wachstumsabschwächung bedeute, dass der Rest der Region zum ersten Mal seit Jahrzehnten schneller als China wachsen wird. Im April hatte die Weltbank für China noch ein Wachstum von 5 Prozent im Jahr 2022 prognostiziert. Für 2023 sehe sie wiederum eine Erholung auf 4,5 Prozent.

Die Herabstufung der China-Prognosen durch die Weltbank erfolgt vor dem Hintergrund, dass auch andere Ökonomen die Aussichten für das kommende Jahr zunehmend pessimistisch einschätzen. Sie gehen davon aus, dass ein Aufschwung unter Pekings "Null-Covid-Politik" holprig verlaufen wird und dass es zu Störungen kommen wird, wenn das Land schließlich wieder geöffnet wird.

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Eine Abschwächung der weltweiten Auftragslage habe Auswirkung für die Exporte der Region und in dessen Folge auch auf die Nachfrage. Die weltweit steigenden Zinssätze würden unterdessen das Kapital aus der Region fernhalten, da die Währungen schwächer werden, so die Weltbank.

/hosdhi/jsl/nas

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