Zahl der Regelinsolvenzen steigt im November


WIESBADEN (Dow Jones)--Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November um 1,2 Prozent gegenüber Oktober gestiegen. Im Oktober hatte die Zahl um 18,4 Prozent gegenüber September zugenommen.

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"Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Verfahren erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen", erklärten die Statistiker. "Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor."

Von Januar bis September haben die deutschen Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 10.643 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 0,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den von Januar bis September gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 10,8 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten die Forderungen mit rund 45,5 Milliarden Euro deutlich höher gelegen, da damals mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen insolvent wurden als in diesem Jahr.

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