Deutsche Anleihen im frühen Handel unter Druck


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Donnerstag gefallen. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future sank im frühen Handel um 0,77 Prozent auf 137,76 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg im Gegenzug auf 2,26 Prozent.

Werbung

Jüngste Aussagen der US-Notenbank Fed sorgten allgemein für Auftrieb bei den Renditen von Staatsanleihen, während die Kurse unter Druck gerieten. Nachdem zunächst die Renditen von US-Anleihen zulegen konnten, ging es am Morgen auch mit den Renditen europäischer Anleihen nach oben. US-Notenbankpräsident Jerome Powell hatte am Mittwochabend im Anschluss an die geldpolitischen Beschlüsse deutlich gemacht, dass die Zinsen in den USA im kommenden Jahr stärker erhöht werden könnten als bisher am Markt gedacht wurde.

"Powells Botschaft war deutlich", kommentierten Anleiheexperten der Dekabank. Auch wenn die Fed das Ausmaß der Zinserhöhungen bald zurückfahren werde, dürfte das finale Zinsniveau im kommenden Jahr eher höher liegen als noch im September von der Fed erwartet. Entsprechend seien die Zinserwartungen am Markt nach oben revidiert worden.

/jkr/jcf/zb

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.