US-Anleihen gesunken - Deutlich steigende Ölpreise belasten


NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Anleihen sind am Montag gefallen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) sank um 0,40 Prozent auf 110,20 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen stieg im Gegenzug auf 4,45 Prozent.

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Belastet wurden die Anleihen durch die gestiegenen Ölpreise. Inflationssorgen werden so aufrechterhalten. Dies dürfte auch Auswirkungen auf die Geldpolitik der US-Notenbank haben.

Die Lage im Nahen Osten und insbesondere an der Straße von Hormus bleibt im Blick der Märkte. Die Vereinigten Staaten dementierten, dass die iranischen Streitkräfte ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen haben. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom teilte auf der Plattform X mit, Berichte iranischer Medien, dass ein Schiff von zwei Raketen getroffen worden sei, seien falsch. Kein Schiff der US-Marine sei getroffen worden. Eine entsprechende Meldung hatte die Ölpreise zeitweise deutlich nach oben getrieben.

Zuletzt schien sich die Lage erneut zu verschärfen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand ausgebrochen. Die Ölpreise erreichten danach erneut Tageshöchststände.

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Besser als erwartet ausgefallene Industriedaten bewegten den Anleihemarkt kaum. Die Industrieaufträge in den USA waren im März stärker gestiegen als erwartet./jsl/he

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