US-Anleihen: Kaum Bewegung nach Fed-Protokoll


NEW YORK (dpa-AFX) - Das Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed hat die US-Staatsanleihen am Mittwoch kaum bewegt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) lag mit 0,02 Prozent im Plus bei 125,77 Punkten. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere betrug 2,05 Prozent. Sie bewegt sich damit weiterhin in der Nähe ihres höchsten Standes seit Mitte 2019.

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Die Fed steht ganz offensichtlich vor einer ersten Zinsanhebung in der Corona-Pandemie. Es sei bald angebracht, den an der Nulllinie liegenden Leitzins anzuheben, heißt es in dem Protokoll zur jüngsten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses FOMC, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Zur Begründung wird auf die hohe Inflation verwiesen, die derzeit klar über dem Zielwert der Fed von zwei Prozent liegt. Außerdem nennt die Notenbank künftige Inflationsrisiken und den robusten Arbeitsmarkt als Gründe für steigende Zinsen.

An den Finanzmärkten steht zudem die Ukraine-Krise weiter im Mittelpunkt. Zwar hat sich die Lage zuletzt etwas entspannt, die Situation bleibt aber heikel. Russland gibt an, einen Teil seiner Truppen von der ukrainischen Grenze abgezogen zu haben, die Nato sieht dagegen keine Anzeichen für einen Truppenrückzug. Sichere Anlagen wie Staatsanleihen bleiben daher gesucht.

/bek/he

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