US-Anleihen: Kursverluste - Robuster Arbeitsmarktbericht belastet


NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Mittwoch belastet durch einen starken US-Arbeitsmarktbericht nachgegeben. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere (T-Note-Future) fiel um 0,24 Prozent auf 112,27 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen stieg auf 4,17 Prozent.

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Der US-Arbeitsmarktbericht ist im Januar stärker als erwartet ausgefallen. Die Beschäftigtenzahl stieg deutlich und die Arbeitslosenquote ging zurück. Zudem sind die Stundenlöhne stärker als erwartet geklettert. Die Zahlen dämpfen nach Einschätzung von Ökonomen die Aussicht auf baldige Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank Fed.

"Der Januar-Arbeitsmarkt gibt jedenfalls keinen Anlass für eine rasche geldpolitische Lockerung", kommentierten die Volkswirte der Commerzbank. "Die heutigen Daten bestätigen den Eindruck, dass sich der Arbeitsmarkt in den letzten Monaten stabilisiert hat und sogar wieder etwas an Dynamik gewinnt." Zinssenkungen dürften aber unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh wieder aufgenommen werden - nach dessen für Mitte Mai geplanten Amtsantritt.

"Spannend dürfte es werden, wenn der Arbeitsmarkt auch in den kommenden Monaten auf einem robusten Kurs bleibt", schreibt Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Jerome Powells Nachfolger Kevin Warsh dürfte es dann schwer haben, für weitere Zinssenkungen zu plädieren. In diesem Falle muss er sich dann gleich zu Beginn seiner Amtszeit ein dickes Fell zulegen, denn für Kritik aus dem Weißen Haus wird gesorgt sein."/jsl/he

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