Devisen: Euro steigt Richtung 1,19 US-Dollar


Der Euro hat am Freitag im US-Handel seinen Steigflug in Richtung 1,19 Dollar fortgesetzt und ist auf den höchsten Stand seit Mitte September geklettert. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1882 US-Dollar und damit rund 2 Cent mehr als zu Wochenbeginn. Im europäischen Frühhandel hatte sie noch bei 1,18 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1870 (Donnerstag: 1,1855) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8425 (0,8435) Euro gekostet.

Bei der Präsidentenwahl in den USA ist Joe Biden dem Weißen Haus ein großes Stück näher gekommen. Der demokratische Herausforderer von Donald Trump lag am Freitag bei der Auszählung der Stimmen in vier von fünf noch umkämpften Bundesstaaten in Führung. Der amtierende US-Präsident machte jedoch deutlich, dass er sich mit einer Niederlage nicht abfinden will.

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"Unter Biden wird die Ausgabenfreudigkeit der US-Regierung höher sein", erwartet Commerzbank-Analystin You-Na Park-Heger. Dies könnte zu einer höheren Inflation führen, was den Dollar tendenziell belasten würde. Es ist aber noch unklar ob Biden seine Politik auch umsetzen kann, da die Mehrheitsverhältnisse im Senat noch unklar sind.

NEW YORK (dpa-AFX)

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