Weshalb der Euro etwas zulegt
Der Euro hat sich am Montag in einem schwankungsanfälligen Handel über 1,12 US-Dollar behauptet.
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Im US-Geschäft kostete die Gemeinschaftswährung Euro zuletzt 1,1234 Dollar und damit etwas mehr als im asiatischen Handel. Zeitweise war der Euro in Richtung 1,13 Dollar gestiegen, er konnte die Gewinne aber nicht halten. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1284 (Freitag: 1,1213) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8862 (0,8918) Euro.
Aufwind erhielt der Euro vor allem am Vormittag durch einen schwächeren US-Dollar. Am Markt wurde die zeitweilige Schwäche der amerikanischen Währung mit der freundlichen Stimmung an den Aktienmärkten erklärt. Der Dollar war daher etwas weniger als sicherer Anlagehafen gefragt. Andere Währungen wie der Euro profitierten hiervon zunächst.
Am Nachmittag gewann der Dollar jedoch etwas an Boden. Marktteilnehmer nannten solide Daten vom amerikanischen Immobilienmarkt als einen Grund. Dennoch bleibt die Vorsicht unter Anlegern ausgeprägt, nicht zuletzt mit Blick auf die USA. Dort spitzt sich die Corona-Lage angesichts steigender Neuinfektionen immer weiter zu. Vor allem im Süden und Westen des Landes gilt die Situation als kritisch. Das bisher an den Märkten vorherrschende Bild einer raschen und deutlichen Konjunkturerholung wird dadurch in Frage gestellt.
/la/fba
FRANKFURT (dpa-AFX)
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