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Warum sich der Euro zum US-Dollar auf Hoch seit 2021 hält


Warum sich der Euro zum US-Dollar auf Hoch seit 2021 hält

Der Kurs des Euro hat sich zu Beginn der neuen Woche weiter nach oben bewegt.

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Die Gemeinschaftswährung Euro knüpfte an ihre jüngste Rally mit einer weiteren Annäherung an die Marke von 1,18 US-Dollar an. Der in New York zuletzt gezahlte Kurs von 1,1778 Dollar bedeutete ein Hoch seit September 2021.Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zwischenzeitlich noch tiefer auf 1,1720 (Freitag: 1,1704) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8532 (0,8544) Euro.

Der Euro profitierte abermals von einer breiten Dollar-Schwäche. Neuerdings gelten vor allem Zinssenkungsfantasien mit Blick auf die US-Notenbank Fed als Treiber. Diese werden weiter genährt davon, dass US-Präsident Donald Trump Druck auf den Notenbankchef Jerome Powell ausübt. Am Wochenende machte er erneut seinem Unmut über eine ihm zu restriktive Geldpolitik Luft. In einem Interview äußerte er den Wunsch, Powell würde schon vor Ablauf seiner Amtszeit im Mai 2026 zurücktreten.

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Vor der Veröffentlichung europäischer Inflationsdaten am Dienstag richtete sich der Fokus auf Angaben zur Preisentwicklung in Italien und Deutschland. Dank günstigerer Energie und geringerer Preissteigerungen bei Lebensmitteln sank die Inflationsrate hierzulande überraschend auf 2 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit über einem halben Jahr.

Chefvolkswirt Ulrich Kater von der Dekabank sieht die Inflation gebändigt: "Die Zinsen sind gefallen, die akute Inflationsbedrohung ist vorbei." In Italien blieb die Inflationsrate überraschend konstant, statt wie von Analysten erwartet etwas weiter auf 1,8 Prozent zu steigen. Die Notenbank strebt auf mittlere Sicht eine Rate von 2 Prozent für den gesamten Währungsraum an.

NEW YORK (dpa-AFX) -

Bildquellen: qvist / Shutterstock.com, kanvag / Shutterstock.com

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