Darum legen die Ölpreise erneut zu
Die Ölpreise haben am Donnerstag etwas zugelegt.
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Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 45,50 US-Dollar. Das waren 34 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 12 Cent auf 42,31 Dollar.
Am Vortag waren die Preise für US-Öl und für Nordsee-Öl am Mittwoch noch zeitweise jeweils auf den höchsten Stand seit dem drastischen Einbruch im März gestiegen. Damit konnten sie sämtliche Verluste infolge der Corona-Krise und eines Preiskriegs innerhalb der OPEC+ wieder wettmachen.
Die jüngste Erholung der Ölpreise könnte laut Beobachtern jedoch übertrieben sein. Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank verwies auf die Sorge vor einem zu hohen Angebot auf dem Ölmarkt. Die in der OPEC+ zusammengefassten Ölstaaten hatten sich zuletzt geeinigt, ab August die Förderbegrenzung ein Stück weit zu lockern. "Aus heutiger Sicht scheint die Rücknahme der Kürzungen wegen der schwachen Nachfrage verfrüht", sagte Weinberg.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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