Ukraine-Krieg im Fokus

Darum ziehen die Ölpreise an - Brent steigt wieder über die 100-Dollar-Marke


Darum ziehen die Ölpreise an - Brent steigt wieder über die 100-Dollar-Marke

Die Ölpreise sind nach einer weiteren Eskalation des Ukraine-Kriegs und scharfen Wirtschaftssanktionen des Westens gegen Russland deutlich gestiegen.

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Am Montag kletterte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent wieder über die Marke von 100 Dollar, nachdem er am Freitag unter diesen Wert gefallen war.

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Zuletzt kostete ein Barrel der Sorte Brent 100,80 Dollar und damit 2,87 Dollar mehr als am Freitag. Im frühen Handel hatte Brent-Öl allerdings noch höher notiert. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 4,25 Dollar auf 95,83 Dollar zu.

Am Wochenende hat der Westen scharfe Finanzsanktionen gegen Russland verhängt. Die Europäische Union (EU) setzte Strafmaßnahmen gegen die russische Zentralbank in Kraft. Außerdem beschlossen Deutschland, die Vereinigten Staaten und andere westliche Verbündete einen Ausschluss ausgewählter russischer Finanzinstitute aus dem Banken-Kommunikationsnetzwerk Swift.

Bisher gibt es noch keine Anhaltspunkte, dass Russland als Vergeltung für diese einschneidenden Maßnahmen die Energielieferungen nach Europa reduzieren oder sogar ganz einstellen könnte. Dennoch sprach Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank von "zunehmenden Sorgen" der Marktteilnehmer vor der Unterbrechung der russischen Energielieferungen.

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Der Beginn von ersten Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine hatte die Ölpreise etwas unter ihre Tageshöchststände gedrückt. Zwei Delegationen aus Russland und der Ukraine haben am Montag an der ukrainisch-belarussischen Grenze Verhandlungen aufgenommen. Der belarussische Außenminister Wladimir Makej habe die Gespräche eröffnet, meldeten belarussische Staatsmedien. Die Kampfhandlungen gingen trotzdem weiter.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Anton Watman / Shutterstock.com, William Potter / Shutterstock.com

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